Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff

Behörde hat wohl Theorie zu „Patient Null“

06.05.2026 – 18:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Das niederländische Kreuzfahrtschiff „MS Hondius“ (Archivbild): Drei Gäste sind bislang nach einer Infektion mit dem Hantavirus gestorben. (Quelle: Arilson Almeida/AP/dpa/dpa-bilder)

Die Lage auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Hondius“ spitzt sich weiter zu. Eine argentinische Behörde hat jetzt wohl eine Theorie dazu, wie es die Krankheit auf das Schiff geschafft hat.

Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Hondius“ haben argentinische Behörden offenbar eine Theorie dazu, wie sich „Patient Null“ infiziert haben könnte. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf zwei Behördenmitarbeiter. Demnach hat sich das niederländische Ehepaar wohl bei einer Vogeltour in der argentinischen Stadt Ushuaia mit dem Virus angesteckt.

Laut den Ermittlungen der Behörde hat das niederländische Paar bei der Tour auch eine Mülldeponie besichtigt. Dabei seien sie möglicherweise mit Nagetieren in Kontakt gekommen. Die argentinischen Behörden hatten zuvor erklärt, dass es in Ushuaia und der umliegenden Provinz Feuerland noch nie einen Fall des Hantavirus gab.

Im Video | Kreuzfahrt-Kapitän verkündet Todesnachricht

Player wird geladen

Quelle: t-online

Der Mann des niederländischen Paares war am 11. April auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Hondius“ verstorben. Seine Frau verließ im Anschluss das Schiff und wollte mit dem Leichnam per Flug in die Niederlande zurückkehren. Zwei Wochen später starb sie jedoch in Südafrika an dem Virus.

Am Mittwoch wurde in der Schweiz ein neuer Infektionsfall mit dem Virus gemeldet. Bei der Version des Virus, das auf dem Schiff umging, handelt es sich wohl um den Andes-Typ. Er kann auch von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Share.
Exit mobile version