Es geht um seinen Münchner Ex-Klub

Lacher im Saal: Dazu will Völler Nagelsmann noch überreden


09.06.2026 – 21:37 UhrLesedauer: 2 Min.

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Julian Nagelsmann (l.) und Rudi Völler: Der Bundestrainer und der DFB-Sportdirektor arbeiten eng zusammen. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Scott Coleman/imago)

Am zweiten Tag im Winston-Salem wird Rudi Völler auf seinen kriselnden Ex-Klub angesprochen. Seine Antwort führt zu Gelächter unter den Journalisten.

Aus dem DFB-Teamquartier in Winston-Salem berichtet William Laing

DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat dem TSV 1860 München nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga seine Unterstützung zugesagt. Der ehemalige Stürmer, der zwischen 1980 und 1982 für die Giesinger auf dem Rasen stand, erklärte am Dienstag im DFB-Teamquartier in Winston-Salem, sich an der von den Fans ins Leben gerufenen Spendenkampagne „Freiheit für Sechzig“ beteiligen zu wollen.

„Ich bin auf jeden Fall dabei“, sagte Völler auf einer Pressekonferenz in einem der Hörsäle der Wake Forest University. Er werde zudem „auch Julian Nagelsmann überreden, dass er dabei ist.“ Die Aussage führte zu ersten Lachern unter den anwesenden Journalisten, denn: Bundestrainer Nagelsmann spielte zwar in seiner Jugend selbst für 1860 München. Später wurde er jedoch Trainer des weit erfolgreicheren Stadtrivalen FC Bayern.

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Völler legte dementsprechend auch noch einmal nach. „Er wird auch nicht den Mut haben zu sagen, er gibt nichts“, sagte der 66-Jährige. „Ich werde ihn schon überreden.“ Es folgte weiteres, noch einmal deutlich lauteres Gelächter im Saal.

Völler tut Situation in München „natürlich trotzdem leid“

In der Folge kam Völler aber auch noch einmal auf den Ernst der Lage zurück. „Tut mir natürlich trotzdem leid, ist ja ein Traditionsklub“, sagte der Weltmeister von 1990 über die Lage bei den „Löwen“. Er hoffe, dass der Verein „schnell wieder nach oben“ komme.

1860 München hatte die vergangene Spielzeit in der 3. Liga auf Rang acht abgeschlossen. Aufgrund eines nicht fristgerecht erbrachten Liquiditätsnachweises wird der Klub die Lizenz für die kommende Saison im deutschen Profifußball aber nicht erhalten. Die Folge: Der Verein muss den bitteren Gang in die viertklassige Regionalliga Bayern antreten. Schon 2017 hatte 1860 aufgrund fehlender Gelder einen Zwangsabstieg verkraften müssen.

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