Die Studienautoren plädieren dafür, vermehrt gegen Viren zu impfen, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen können. „Prävention ist besonders wichtig für Erwachsene, die bereits an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden“, sagte Kawai. Denn eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2022 zeigte: Eine Grippeimpfung sorgt für ein um 34 Prozent geringeres Risiko, eine schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden.
Die Grippeimpfung kann laut „Gesundheitsinformation.de“ das Risiko, eine Grippe zu bekommen, um mehr als die Hälfte senken. Denn nach dem Kontakt mit den inaktivierten Viren oder Virusbestandteilen im Impfstoff fängt das Immunsystem an, Antikörper gegen das Virus zu bilden. Hat der Körper danach mit einem aktiven Grippevirus (derselben Sorte) zu tun, kann er es schneller erkennen und bekämpfen.
Da sich Grippeviren ständig verändern (mutieren) und auch ganz neue Virusformen entstehen, muss der Impfschutz jede Saison erneuert werden. Der beste Zeitpunkt für eine Grippeimpfung ist in Europa der Herbst. Denn dann hat die Grippewelle in der Regel noch nicht begonnen.











