In Kambodscha suchten Bewohner Schutz, nachdem Thailand entlang der umstrittenen Grenze Luftangriffe startete und kambodschanische Streitkräfte mit Raketen und Drohnen zurückschossen. Beide Regierungen sagen, die jeweils andere habe den Waffenstillstand gebrochen, der die Kämpfe Anfang des Jahres unterbrach.
Zehntausende sind inzwischen aus den Grenzdörfern auf beiden Seiten geflohen. Nach Angaben thailändischer Beamter befinden sich mehr als fünfzigtausend Menschen in Notunterkünften, während das kambodschanische Verteidigungsministerium und internationale Medien berichten, dass die erneuten Zusammenstöße diese Woche allein in Kambodscha mehr als zwanzigtausend Menschen aus ihren Häusern vertrieben haben.
Während die Zahl der Opfer steigt, wurden nach Angaben Kambodschas sieben Zivilisten getötet und zwanzig verletzt, während Thailand drei tote Soldaten meldet.
Menschen in thailändischen Notunterkünften beschreiben Angst, schlaflose Nächte und ein Déjà-vu-Gefühl nach früheren Zusammenstößen.










