Spanier hielten eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer einer tödlichen Zugentgleisung.

Auch vor dem Abgeordnetenhaus in Madrid hielten die Abgeordneten inne, während die Spieler von Real Madrid während des Trainings einen Moment der Besinnung beobachteten und damit landesweite Solidarität zeigten.

Bei dem Unglück, dem tödlichsten Eisenbahnunfall in Spanien seit über zehn Jahren, kamen mindestens 39 Menschen ums Leben und mehr als 120 wurden verletzt.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend, als ein Iryo-Zug auf der Strecke von Malaga nach Madrid in der Nähe von Adamuz entgleiste. Es geriet auf das Gegengleis und kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug, der ebenfalls von den Schienen abkam. Rettungskräfte eilten zum Tatort, während die Ermittler mit der Untersuchung der Ursachen begannen.

Die Behörden sagen, dass sich die Maut ändern könnte, wenn die Ermittlungen andauern und verletzte Passagiere behandelt werden.

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