Peru hat mit ausgedehnten Überschwemmungen zu kämpfen, nachdem heftige Regenfälle die südliche Stadt Arequipa und mehrere andere Regionen heimgesucht haben, was die Behörden dazu veranlasste, den landesweiten Ausnahmezustand auszurufen.
Anwohner und Angehörige der peruanischen Marine räumten Schlamm und Trümmer von den Straßen, während Interimspräsident José María Balcázar die betroffenen Gebiete besuchte, um den Schaden zu beurteilen und die Hilfsmaßnahmen zu koordinieren.
Mit dem Dekret werden über 700 Bezirke mit Sofortmaßnahmen belegt, um die Finanzierung beschädigter Straßen, Brücken und grundlegender Dienstleistungen zu beschleunigen. Beamte sagen, dass fast 931 Kilometer Straßen betroffen seien, was den Transport für Hunderttausende Menschen beeinträchtigt habe.
Seit Dezember wurden mindestens 68 Todesfälle mit Überschwemmungen und Erdrutschen in Verbindung gebracht. Die Behörden bringen die extremen Regenfälle mit dem El Niño Costero-Phänomen in Verbindung, das durch wärmeres Wasser im Pazifik verursacht wird, das die Verdunstung und den Flusspegel erhöht.
