Nahverkehr lahmgelegt

Verständnis für den erneuten BVG-Streik? Das sagen Berliner


27.02.2026 – 10:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein gesperrter U-Bahnhof (Archivbild): Ab Sonntagmorgen soll der Verkehr wieder anlaufen. (Quelle: IMAGO/Peter Meißner/imago)

Die BVG wird ab heute bis Sonntagmorgen bestreikt – zum zweiten Mal während der laufenden Verhandlungen. Das sagen die Leser von t-online.

Zwei Tage lang legen die BVG-Beschäftigten ihre Arbeit nieder – der Nahverkehr steht seit heute Morgen weitestgehend still. Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und der BVG sind ins Stocken geraten. Berliner müssen auf alternative Verkehrsmittel zurückgreifen oder zu Hause bleiben.

An der Umfrage haben insgesamt 1.282 Menschen teilgenommen. Davon gab der Großteil an, den zweitägigen Streik als überzogen zu empfinden und kein Verständnis dafür zu haben. Konkret stimmten dafür 85,2 Prozent (1.092) der Menschen ab. Lediglich 13,1 Prozent (168) der Leser haben für die Arbeitsniederlegung in Berlin Verständnis. 22 Menschen (1,7 Prozent) gaben an, dazu keine Meinung zu haben.

Sowohl die BVG als auch Verdi sind bislang unzufrieden mit dem Verlauf der Verhandlungen. Darin geht es nicht um Geld, sondern um die Arbeitsbedingungen, die im Manteltarifvertrag geregelt werden. Verdi fordert unter anderem mehr Urlaubstage, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage. „Bei den Wendezeiten geht es nicht nur um Würde, sondern auch um Gesundheitsschutz. Alle wissen, wie belastend es ist, bei einer vollen Blase nicht aufs Klo gehen zu können“, teilte Verdi mit.

Die Arbeitgeberseite fordert von der Gewerkschaft, ihre Forderungen stärker zu priorisieren, um dann über die wichtigsten Punkte in die inhaltlichen Gespräche einsteigen zu können. Verdi wiederum pocht auf ein erstes Angebot der BVG. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 4. und 5. März stattfinden.

Anmerkung der Redaktion: Bei dieser Abstimmung handelt es sich um eine nicht repräsentative Umfrage unter t-online-Lesern. Bei der Umfrage konnten die Teilnehmer zwischen drei Antwortmöglichkeiten wählen.

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