„So sozialverträglich wie möglich“

Otto streicht Hunderte Vollzeitstellen in Hamburg

Aktualisiert am 18.02.2026 – 20:14 UhrLesedauer: 1 Min.

Otto-Logo an der Konzernzentrale in Hamburg: „Diese schwierige Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen“. (Quelle: Daniel Reinhardt/dpa/dpa-bilder)

Otto will Strukturen vereinfachen, Bürokratie weiter abbauen und Kosten senken. Dafür sollen knapp 460 Vollzeitstellen am Standort Hamburg abgebaut werden.

Der Hamburger Onlinehändler Otto plant knapp 460 Vollzeitstellen abzubauen, vor allem am Standort Hamburg. Größere Veränderungen seien im Marketing, im Controlling sowie in den Tech-Bereichen vorgesehen, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. „Diese schwierige Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen und ist das Ergebnis mehrmonatiger, konstruktiver Verhandlungen mit dem Otto-Betriebsrat“, hieß es. Zunächst berichtete das „Hamburger Abendblatt“.

Ziel sei es, interne Strukturen zu vereinfachen, Bürokratie weiter abzubauen, Kosten zu senken und das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. So soll die jährliche Kostenbasis bis zum Geschäftsjahr 2027/28 um 110 Millionen Euro auf dann 500 Millionen Euro gesenkt werden, hieß es weiter.

Otto kündigte an, die anstehenden Veränderungen „so fair, respektvoll, transparent und sozialverträglich wie möglich“ zu gestalten. Für die betroffenen Mitarbeiter soll es Altersteilzeit-Angebote und Aufhebungsangebote geben. Auch ein Wechsel in eine Transfergesellschaft sei möglich. Eine solche Gesellschaft übernimmt Arbeitnehmer befristet, qualifiziert sie weiter und bringt sie im günstigsten Fall wieder auf dem Arbeitsmarkt unter.

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