„Car Freitag“: Verkehrschaos droht
Tunerszene macht sich Freitag auf den Weg zum Nürburgring
01.04.2026 – 13:46 UhrLesedauer: 1 Min.
Am sogenannten „Car-Freitag“ werden sich Tausende Autofahrer auf den Weg zum Nürburgring machen. Wie sich das auf den Straßen bemerkbar machen wird.
Am Karfreitag (3. April) werden wieder Tausende Autofahrer aus der Tuner- und Poserszene den Nürburgring anfahren. Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat sich auf einen großen Einsatz rund um die Rennstrecke vorbereitet. Auch Autofahrer aus Aachen müssen auf den Strecken Richtung Köln und Nürburgring mit Staus rechnen.
Die Beamten erwarten illegale Rennen, überhöhte Geschwindigkeit, Burnouts und unnötigen Lärm. Das Polizeipräsidium Koblenz warnt: Wer beteiligt ist, riskiert hohe Bußgelder, Punkte im Fahreignungsregister, den Entzug der Fahrerlaubnis und Beschlagnahme des Fahrzeugs. Kommt es zu Personenschäden bei illegalen Rennen, drohen Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren.
Bereits in den Vorjahren wurden Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, die illegal verändert waren. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders auf den Hauptzufahrtsstraßen rund um Nürburgring vorsichtig zu fahren und Parkverbote auf Standstreifen einzuhalten, damit Polizei- und Rettungsfahrzeuge durchkommen.
Auch die B412 aus Richtung der A61 ist durch Baustellen teilweise gesperrt. Autofahrer aus Aachen sollten deshalb mehr Zeit einplanen und Umleitungen beachten, um in den Osterfeiertagen Verzögerungen zu vermeiden.
