Mehr Geld für Beschäftigte
Einigung im öffentlichen Dienst: Hamburg-Zulage kommt
14.02.2026 – 15:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach zähen Verhandlungen steht der Tarifabschluss für die 900.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Verdi Hamburg begrüßt die Einigung.
Die Gewerkschaft Verdi Hamburg begrüßt den neuen Vertrag für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Beschäftigte mit Kontakt zu Bürgern erhalten ab Februar 2026 eine monatliche Zulage von 100 Euro. Diese Hamburg-Zulage steigt ab Mai 2027 auf 115 Euro.
Die Hamburg-Zulage kommt und das ist ein wichtiger Schritt, um verzocktes Vertrauen wiederherzustellen.
Ole Borgard, stellvertretender Landesbezirksleiter von Verdi Hamburg
Ole Borgard, stellvertretender Landesbezirksleiter von Verdi Hamburg, sagt: „Die Hamburg-Zulage kommt und das ist ein wichtiger Schritt, um verzocktes Vertrauen wiederherzustellen.“ Für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst gelten andere Beträge. Sie erhalten zunächst 50 Euro, später 75 Euro Zulage. Auch der Zuschuss zum Jobticket wird wie verhandelt umgesetzt.
Nach Angaben der Gewerkschaft soll die Erhöhung mindestens 100 Euro pro Monat betragen. Für Nachwuchskräfte ist eine Anhebung um 150 Euro vorgesehen. In Ostdeutschland sollen die Arbeitsbedingungen denen im Westen angepasst werden, sowohl beim Kündigungsschutz als auch bei der Reduzierung der Arbeitszeit an den Universitätskliniken in Rostock, Greifswald und Jena. Die Zulage für Schichtdienste wird auf 100 Euro monatlich erhöht, während die Wechselschichtzulage auf 200 Euro im Monat steigt, in Krankenhäusern auf 250 Euro.
Die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder bekommen in drei Schritten insgesamt 5,8 Prozent mehr Gehalt. Der neue Tarifvertrag läuft 27 Monate bis zum 31. Januar 2028. Weitere Warnstreiks oder unbefristete Streiks sind durch die Einigung abgewendet.
