Tarifkonflikt
Streikwelle in Hamburg droht: Dann legt VHH die Arbeit nieder
06.02.2026 – 10:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Gewerkschaft Verdi ruft im Februar an mehreren Tagen zu Streiks bei der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH auf. Grund sind aktuelle Tarifverhandlungen.
Hamburger, die täglich auf Busse angewiesen sind, müssen sich im Februar nach Alternativen umschauen: Die Gewerkschaft Verdi hat offenbar erneut mehrere Streiks angekündigt. Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) hätten ein Angebot vorgelegt, das „den Namen nicht verdient“, wie Verdi in einem bei Facebook geteilten Flyer von Donnerstag mitteilt.
Um Druck auf die kommenden Verhandlungen zu erzeugen, kündigte die Gewerkschaft eine Streikwelle an: Am Mittwoch, den 11. Februar, sowie am Mittwoch, den 18. Februar und Mittwoch, den 25. Februar sind Mitarbeiter der VHH dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.
„Harte Zeiten verlangen harte Antworten“, schreibt Verdi. Die nächste Verhandlung ist für den 26. Februar angekündigt. Sollte auch diese aus Sicht der Gewerkschaft keinen Fortschritt erbringen, werde erneut am 27. und 28. Februar gestreikt. In jeden Fall wolle man gesprächsbereit bleiben.
Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine 35-Stunden-Woche, einen Zuschlag für Nachtarbeit von 20 bis 6 Uhr sowie einen Mietkostenzuschuss für Auszubildende. Der Arbeitgeber sei den Forderungen, wenn überhaupt, nur minimal entgegengekommen.
Wie viele Mitarbeitende zum Streik aufgerufen werden, sei noch unklar: „Vielleicht alle, vielleicht nur ein Teil der Betriebshöfe, oder vielleicht nur eine Berufsgruppe“. Die Gewerkschaft wolle darüber rechtzeitig informieren.








