Rolls-Royce korrigiert Strategie
BMW-Tochter rettet den Verbrenner
20.03.2026 – 14:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Ursprünglich wollte Rolls-Royce ab 2030 nur noch Elektroautos bauen. Jetzt kippt der Luxushersteller diesen Termin. Der prestigeträchtige Verbrennungsmotor bleibt im Programm. Ein neues Datum für das Ende gibt es nicht.
Rolls-Royce rückt von seinem Ziel ab, die Marke bis 2030 voll zu elektrisieren. Wie die BMW-Tochter bekannt gab, bietet sie ihre Zwölfzylinder-Motoren auch im nächsten Jahrzehnt weiter an.
Im „Guardian“ begründete Firmenchef Chris Brownridge die Wende mit dem Wunsch der Kunden und neuen Gesetzen. Dahinter steckt ein globaler Trend: Seit US-Präsident Trump Abgasnormen und Elektroquoten massiv gelockert hat, kehren immer mehr Hersteller zum Verbrennungsmotor zurück.
Noch 2021 versprach Rolls-Royce, bis Ende des Jahrzehnts auf Batterien umzustellen. Mit dem Modell „Spectre“, dem ersten Elektroauto der Marke für die Serienfertigung, läutete das Unternehmen 2022 diese neue Ära ein.
Brownridge betonte, das unter seinem Vorgänger gegebene Versprechen, vollständig auf Elektroantriebe umzusteigen, sei „damals richtig“ gewesen. Aber nun gelten eben andere Regeln. Wann Rolls-Royce den Verbrennungsmotor endgültig ausmustert, ließ Brownridge offen.
Die Hersteller dienen sich damit einer Kundschaft an, für die große Verbrennungsmotoren weiterhin zum Anstand gehören und die trotz hoher Spritpreise und Temperaturen offenbar nicht ins Grübeln kommt.









