Verbraucherschützer warnen
Asbest in buntem Spielsand gefunden
17.02.2026 – 15:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Gefärbter Spielsand sieht harmlos aus, ist aber vielleicht gefährlich. Warum Verbraucherschützer vor bestimmten Produkten warnen – und was bei Verdacht auf Asbest zu tun ist.
Er sieht toll aus, wird als „Rainbow Sand“, also Regenbogensand, verkauft – aber auch als „Magic Sand“, „Glow Art Sand“ oder mit „Montessori-Sandtischen“ ausgeliefert. Eltern sollten gefärbten Sand aus China aber sicherheitshalber nicht mehr zum Spielen oder Basteln mit ihren Kindern oder zum Dekorieren der Wohnung verwenden, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Bei den Funden scheint es sich den Verbraucherschützern zufolge um Produkte aus China zu handeln. Sie vermuten: Die Ursache für die Belastung mit Asbest liege wahrscheinlich darin, dass der gefärbte Sand aus Gruben stammt, in denen Asbest natürlich vorkommen kann. Es sei nicht vorhersagbar, welche Produkte vielleicht betroffen sind und welche nicht, da die Asbestbelastung sich von Charge zu Charge unterscheiden könne.
Die Verbraucherschützer raten vorsorglich davon ab, solche Sandspielprodukte für den Innenbereich zu verwenden, bis sicher geklärt ist, ob diese Asbest enthalten oder nicht.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, mit bereits gekauftem Spielsand folgendermaßen vorzugehen:
