Eine Venenentzündung im Arm kann schmerzhaft sein. Gegen die lokalen Beschwerden helfen schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkstoffe wie Diclofenac oder Ibuprofen, etwa in Form von Salben, Gels oder Tabletten.
Wichtig ist, trotz der schmerzhaft entzündeten Vene im Arm in Bewegung zu bleiben, um den Blutfluss zu fördern. Das soll verhindern, dass die Erkrankung in eine tiefe Venenthrombose übergeht. Von der früher oft verordneten Bettruhe ist hingegen abzuraten.
Im Sitzen oder Liegen lagern Betroffene den Arm am besten hoch, etwa auf einem Kissen. Das begünstigt den Rückfluss von venösem Blut zum Herz und kann dabei helfen, die Schwellung abklingen zu lassen.
Regelmäßiges Kühlen (etwa mit einer Kühlkompresse) wirkt sich bei einer Venenentzündung im Arm förderlich aus, denn es lindert die Schmerzen und hilft beim Abschwellen.
Je nach Situation können Kompressionsstrümpfe oder auch ein Kompressionsverband am Arm ratsam sein.
Häufig sind außer Schmerzmitteln keine weiteren Medikamente nötig, um eine Venenentzündung im Arm zu behandeln. In manchen Fällen können jedoch Blutverdünner erforderlich sein. Etwa, wenn die oberflächliche Venenentzündung größere Ausmaße hat, auch eine tiefe Venenthrombose vorliegt oder Betroffene sich nicht ausreichend bewegen können (etwa bei Bettlägerigkeit).
Liegt eine bakterielle Infektion des Bereichs am Arm vor, wird der Arzt Antibiotika verschreiben.
Eine oberflächliche Venenentzündung kann auch am Arm auftreten, etwa als Folge eines länger liegenden Venenkatheters. Leichte Fälle heilen für gewöhnlich nach kurzer Zeit wieder ab. Häufig besteht die medikamentöse Behandlung hauptsächlich aus schmerzlindernden Mitteln. Daneben ist es vor allem wichtig, trotz der Beschwerden in Bewegung zu bleiben. Weitere einfache Maßnahmen, wie den betroffenen Bereich zu kühlen und den Arm beim Sitzen und Liegen hochzulagern, können die Genesung unterstützen.











