Aggressive und seltene Form

So geht es Vox-Star Uwe Herrmann nach der Krebsdiagnose


Aktualisiert am 26.06.2026 – 11:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Uwe Herrmann: Der TV-Star spricht über seinen Gesundheitszustand. (Quelle: IMAGO/Matthias Wehnert)

Der TV-Star Uwe Herrmann musste zweimal operiert werden. Nun hat er verraten, wie es mit seiner Behandlung weitergeht.

Im Februar wurde bei Unternehmer und Modedesigner Uwe Herrmann, bekannt aus dem Doku-Format „Zwischen Tüll und Tränen“, ein Merkelzellkarzinom diagnostiziert: eine aggressive und seltene Form von Hautkrebs. Er wurde zwischenzeitlich operiert, doch dann gab es einen Rückschlag: Es wurden Metastasen in einem Lymphknoten gefunden und er musste wieder operiert werden.

Nun erklärt Uwe Herrmann im Gespräch mit dem Magazin „Bunte“: „Der Chefarzt sagte mir, ‚Sie sind jetzt faktisch krebsfrei‘. Solche Fälle sieht er im Jahr vielleicht zwei, drei Mal.“ Das Ende seiner Therapie bedeutet das jedoch nicht, da eine Rückkehr bei dieser Krebsart sehr wahrscheinlich ist. „Ich muss jetzt noch zur Bestrahlung. Und es wird eventuell noch eine Immuntherapie gemacht, dazu brauche ich noch eine weitere Meinung“, so der 63-Jährige. In Zukunft müsse er jedes Vierteljahr zur Kontrolle und einmal im Monat zum Bluttest.

„Ich bin immer noch traumatisiert“

Aufgrund der Diagnose setzte sich Uwe Herrmann mit dem Tod auseinander. Vor der Operation kümmerte er sich um sein Testament. „Es hätte ja bei der Vollnarkose etwas schiefgehen können. Ich habe auch noch einen Stent am Herzen. Es ist einzigartig, in einer Situation zu sein, in der man weiß, man steht vielleicht nicht mehr auf“, so der TV-Star.

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Die ganzen Erlebnisse in den vergangenen Monaten habe er noch nicht wirklich verarbeitet: „Diese Diagnose, ‚Sie haben Glück gehabt‘, ist bei mir im Stammhirn noch nicht angekommen. Ich habe mich so sehr damit auseinandergesetzt, dass es zu Ende geht, dass ich dafür noch keinen Platz gefunden habe und noch keinen Frieden. Ich bin immer noch traumatisiert.“

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