Ungewöhnliche Maßnahme
US-Gouverneurin setzt für Schottland-Fans Gesetz aus
20.06.2026 – 00:23 UhrLesedauer: 1 Min.
Haggis ist in Schottland begehrt, in den USA aber verboten. Eine Gouverneurin setzte sich jetzt darüber hinweg,
Eines der beliebtesten schottischen Gerichte ist Haggis, eine herzhafte Spezialität, die traditionell aus den Innereien eines Schafs besteht. In den USA ist es per Gesetz verboten – zum Leidwesen der schottischen Fans. Doch jetzt gab es eine Wendung.
Denn die Gouverneurin des US-Bundesstaates Massachusetts, hatte ein Einsehen mit den schottischen Fans, die in der Stadt Boston zu Gast sind und ihr Team unterstützen. Sie hat das Gesetz, das Haggis eigentlich verbietet, nach eigenen Angaben ausgesetzt.
Ankündigung in Podcast
Das Verbot besteht seit 1970 in den gesamten USA. Es untersagt die Verwendung von Schaf-Innereien, vor allem der Lunge. Diese macht aber 15 Prozent des schottischen Nationalgerichts aus, berichtet der US-Sender ESPN. Zwar gibt es Haggis in den USA zu kaufen, dann werden aber Hühner-Innereien und Lamm-Hackfleisch verwendet.
Haggis ist ein Klassiker der schottischen Küche und wird traditionell während der „Burns Night“ – an der Schottlands Nationaldichter des 18. Jahrhunderts, Robert Burns, gefeiert wird – zusammen mit „Neeps and Tatties“ (Steckrüben und Kartoffeln) sowie einem Gläschen Whisky serviert.
Die Gouverneurin gab ihre Ausnahme in einem Podcast bekannt, in dem sie zu Gast bei dem schottischen Podcaster David McIntosh Jr. war. Darin sagte sie: „Wir haben Haggis in Massachusetts legal gemacht“. Wie ESPN berichtet, ist aber fraglich, ob das Gericht wirklich erhältlich ist, denn eigentlich dürfen Bundesstaaten nicht Bundesgesetze einfach außer Kraft setzen.
