Serientod nach 18 Jahren
„Navy CIS“-Urgestein Rocky Carroll verlässt Serie
Aktualisiert am 26.03.2026 – 11:34 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit Staffel fünf gehörte er zur festen Besetzung. Nun stirbt seine Figur in einer besonderen Jubiläumsfolge, und Rocky Carroll spricht über das Serien-Aus.
18 Jahre lang war Leon Vance eine feste Größe beim Naval Criminal Investigative Service. Doch damit ist jetzt Schluss. In der 500. Episode von „Navy CIS“, die in den USA am Dienstag Premiere feierte, wird NCIS-Direktor Vance von einem korrupten Agenten ermordet – und mit dem Schauspieler Rocky Carroll verlässt damit nach Staffel 23 ein langjähriger Hauptdarsteller die Serie.
Wie amerikanische Medien berichten, erfuhr Carroll bereits im November von den Plänen der Produktion. Auf eigenen Wunsch erfolgte sein Abschied demnach nicht: Es sei eine Entscheidung der Macher gewesen, sich der Figur des Leon Vance zu entledigen. Seine letzte Szene drehte Carroll am 11. Dezember. Rund drei Monate später ist jetzt der Abschied zu sehen.
Die Jubiläumsfolge gönnt der Figur dabei einen würdevollen Abgang: In einer Art Traumsequenz wird Vance im Himmel von einer jungen Version des Gerichtsmediziners Donald „Ducky“ Mallard in Empfang genommen. Die Rolle des jungen Mallard übernahm Adam Campbell. Im Gespräch mit dem US-Magazin „Variety“ sagte Carroll: Seine letzte Szene zeige, wie Vance „quasi mit dem Sensenmann spricht und dem Licht entgegengeht“.
Rocky Carroll ist inzwischen 62 Jahre alt, er stieß im Laufe der 2007 gestarteten fünften Staffel zum Cast. Zunächst als Nebenfigur geführt, rückte er bereits in der darauffolgenden Staffel in die Hauptbesetzung auf und blieb dort bis zuletzt.
Vollständig von „Navy CIS“ verabschiedet hat sich Carroll damit aber bisher nicht. Im Laufe der Jahre führte er bereits mehrfach Regie bei einzelnen Episoden, darunter auch bei einer noch nicht ausgestrahlten Folge der 23. Staffel. Laut „Variety“ sei es sehr wahrscheinlich, dass er auch künftig noch auf dem Regiestuhl Platz nehmen werde. Darüber hinaus gehöre es zur Tradition der Serie, verstorbene Figuren per Rückblende oder als Vision eines anderen Charakters wieder auftreten zu lassen.











