„Große Gefahr für Leib und Leben“
Wetterdienst warnt vor Erdrutschen
Aktualisiert am 11.02.2026 – 12:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor „großer Gefahr für Leib und Leben“. Grund sind hohe Temperaturen – und Dauerregen.
Im Nordosten Deutschlands ist es weiter kalt, der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bis in die Nacht zum Donnerstag vor Schneeregen, Schnee und Regen, der auf kaltem Boden gefriert. Von Schleswig-Holstein bis nach Mecklenburg-Vorpommern und in die Uckermark herrscht Glatteisgefahr.
Eine weitere Gefahr macht der DWD im Südwesten aus. Dort hat der Wetterdienst in mehreren Landkreisen sogar eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben: Es herrscht Warnstufe Rot (Stufe 3 von 4) wegen starkem Tauwetter. Im Breisgau werden am Mittwoch 14 Grad erwartet, am Neckar am Donnerstag 13 Grad. Zudem fallen erhebliche Mengen Regen.
Von der Unwetterwarnung betroffen ist der Schwarzwald. Der DWD rechnet bis Donnerstagmittag mit Abflussmengen von 70 bis 90 Litern pro Quadratmeter. Es bestehe eine „große Gefahr für Leib und Leben“.
Straßen und Gebäude könnten überflutet werden, warnt der DWD. Erdrutsche sind möglich. Die Bevölkerung soll gegebenenfalls Hochwasser-Schutzmaßnahmen treffen. Wo Keller volllaufen, sollen die Menschen die Gefahrenzone sofort verlassen.
Der Grund: Auf der Südflanke eines Tiefdruckkomplexes von den Britischen Inseln bis nach Norddeutschland führen Tiefausläufer feuchte und milde Luft nach Deutschland. Bis Freitagvormittag regnet es im Süden, Westen und Teilen der Mitte.
Vor allem in den südwestlichen und südlichen Mittelgebirgen sowie im Allgäu werden Niederschlagsmengen von teilweise bis zu 80 Litern pro Quadratmeter erwartet. Für mehrere Regionen gilt Warnstufe Orange, das ist Stufe 2 von 4. Hinzu kommt heftiger Wind: Am Mittwoch ist auf exponierten Gipfeln mit schweren Sturmböen bis 100 km/h zu rechnen. Ab dem Nachmittag flaut der Wind ab, in der Nacht zum Donnerstag lebt er aber wieder auf.
