Das Projekt läuft bis Ende August 2026 und hilft während seiner dreijährigen Laufzeit mindestens 150.000 Menschen im Südsudan. Caritas arbeitet mit vier etablierten lokalen Partnern zusammen: der Society of Daughters of Mary Immaculate and Collaborators (DMI) in Kodok, der Bishop Gassis Relief and Rescue Foundation (BGRRF) in Abyei, Africa Development Aid (ADA) in Fangak und der Mary Help Association (MHA) in Wau. Diese Partner sind für die Umsetzung des Projekts verantwortlich und stehen in engem Kontakt mit der lokalen Bevölkerung. „Fast jeder, der in diesen Regionen lebt, ist in Not und braucht Unterstützung“, sagt Kerkhof.
Hilfe für Opfer sexualisierter Gewalt
Im Rahmen des Projekts werden Brunnen gebaut und den Menschen Öfen zur Verfügung gestellt, die weniger Holz benötigen. „Das Sammeln von Feuerholz ist für viele Frauen eine sehr gefährliche Tätigkeit“, betont Kerkhof und fügt hinzu, dass sie oft weite Strecken zurücklegen mussten und es häufig zu sexuellen Übergriffen kam. Zwei der Partnerorganisationen bieten zudem psychologische und medizinische Betreuung für Opfer sexualisierter Gewalt an. Darüber hinaus umfasst das Programm sogenannte Cash-for-Work-Projekte: Wer beim Bau von Staudämmen oder Brücken hilft, wird bezahlt und kann sich so selbst versorgen.










