Mehrere Fälle

Airline droht Fluggästen ohne Kopfhörern mit Flugverbot


07.03.2026 – 16:25 UhrLesedauer: 2 Min.

Quelle: Frazao Studio Latino/getty-images-bilder

Strengere Richtlinien bei United Airlines: Wer lauten Medienkonsum nicht einstellt, könnte dauerhaft vom Fliegen ausgeschlossen werden.

Immer mehr Airline bieten an Bord schnelles Internet an. Damit können die Passagiere dann während des Flugs Filme streamen oder Clips von Socia-Media-Plattformen anschauen. Doch diese neuen Möglichkeiten führen immer wieder zu Problemen. Wenn Reisende Videos über die Lautsprecher ihres Smartphones abspielen, fühlen sich andere Passagiere häufig gestört. United Airlines will stärker dagegen vorgehen und die Nutzung von Kopfhörern vorschreiben.

Aus diesem Grund hat die US-Fluggesellschaft ihre Beförderungsrichtlinien angepasst. Darin wird nun ausdrücklich festgelegt, dass Passagiere Kopfhörer benutzen müssen, wenn sie Medien auf ihren eigenen Geräten abspielen.

Weiterhin heißt es, dass Personen, die sich weigern, Kopfhörer zu benutzen und somit andere Passagiere stören, im schlimmsten Fall ein dauerhaftes Flugverbot bei United Airlines erhalten.

Die Regel ist zwar klar und streng formuliert. Dennoch setzt die Fluggesellschaft zunächst auf eine einfache Lösung: Die Crew spricht betroffene Passagiere an und bittet sie, Kopfhörer zu benutzen. Haben Reisende keine dabei, kann die Besatzung sogar welche bereitstellen. So sollen Passagiere weiterhin Filme oder Serien schauen können, ohne andere zu stören.

Wenn Passagiere aber wiederholt verweigern, Kopfhörer zu benutzen oder auf den Medienkonsum zu verzichten, kann die Crew schärfere Maßnahmen ergreifen.

Ziel dieser Maßnahme ist es, Konflikte zwischen den Passagieren zu verhindern, erklärt die Airline.

Übrigens, auch in Indien müssen Fluggäste Kopfhörer nutzen. Das schreibt das britische Portal „Metro“. Grundlage sind unter anderem die Regeln 22, 23 und 29 der indischen Aircraft Rules von 1937. Diejenigen, die sich nicht daran halten, könnten für „widerspenstiges Verhalten“ rechtlich bestraft werden, heißt es in dem Bericht. Welche Strafen konkret drohen, wird jedoch nicht erwähnt.

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