Olympia-Eklat im Ski Cross

Deutscher Medaillentraum nach unsportlicher Aktion geplatzt

21.02.2026 – 14:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Tim Hronek: Er schied wegen einer Unsportlichkeit eines Konkurrenten aus. (Quelle: Oliver Weiken/dpa/dpa-bilder)

Eine unsportliche Aktion des Schweizers Ryan Regez kostet den deutschen Skicrosser Tim Hronek bei Olympia die Chance auf eine Medaille. Ein ARD-Experte ist außer sich.

Eine unsportliche Blockade des Schweizers Ryan Regez hat dem deutschen Skicrosser Tim Hronek bei den Olympischen Spielen die Chance auf eine Medaille genommen. Der Olympiasieger von Peking drückte seinem Konkurrenten im Halbfinale regelwidrig den Arm gegen den Hals, wodurch der Bayer kurzzeitig Geschwindigkeit und Kontrolle verlor. Der unbeteiligte Japaner Satoshi Furuno nutzte die Situation und zog statt Hronek ins Finale ein.

Schon im Zielbereich beschwerte sich Hronke lautstark über die Aktion und fluchte deutlich hörbar in Richtung seines Konkurrenten. Regez wurde für seine Aktion zwar bestraft und auf den letzten Platz des Quartetts gesetzt, doch das half dem deutschen Athleten auch nicht.

„Das war einfach unsportlich und kostet den Timi den Finaleinzug oder die mögliche Medaille. Was soll man da jetzt noch sagen, so etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte der aktuell verletzte Skicrosser Tobias Müller als Experte der ARD.

Trotz der Sanktion gegen Regez musste Hronek im kleinen Finale antreten. Dort belegte er mit „Wut im Bauch“ den sechsten Platz und landete damit einen Rang vor seinem deutschen Teamkollegen Florian Wilmsmann, der ebenfalls das Finale verpasst hatte.

Die Goldmedaille sicherte sich der Italiener Simone Deromedis vor seinem Landsmann Federico Tomasoni. Bronze ging an den Schweizer Alex Fiva. Die weiteren deutschen Starter Cornel Renn und Florian Fischer schieden bereits im Viertelfinale aus.

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