„Muss man nicht schon mit 18 machen“
Hoeneß kündigt Rüffel für Bayern-Jungstar an
05.05.2026 – 22:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Im April machte Lennart Karl abseits des Fußballs auf sich aufmerksam und zeigte sich in einem pinkfarbenen Outfit. Uli Hoeneß gefiel das nicht.
Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat ein Gespräch mit Jungstar Lennart Karl angekündigt. „Ich denke, ich werde Lennart irgendwann mal bei Gelegenheit, wenn ich ihn mal sehe, schon mal zur Seite nehmen und ihm sagen, was im Leben wichtig ist und was nicht“, sagte er im Interview bei DAZN. Der Grund: „Man muss ja nicht gerade im pinken Anzug im Internet auftauchen.“
Was war passiert? Karl hatte beim Viertelfinal-Rückspiel der Champions League zwischen dem FC Bayern und Real Madrid in einem extravaganten Outfit auf sich aufmerksam gemacht. Der 18-Jährige war komplett in Pink gekleidet – von den Schuhen über Hose und Oberteil bis hin zur Mütze.
Dem Bayern-Patron missfiel die Außendarstellung Karls. Auf den Einwurf, dass etwa Michael Olise bei der französischen Nationalmannschaft regelmäßig mit auffälligem Outfit anreist, sagte Hoeneß: „Ja, aber der ist ja auch schon Weltstar, da darf der das.“ Ein pinker Anzug allerdings sei „nie vernünftig“. Karl soll begreifen, „dass er durch Fußball überzeugen muss. Er muss die Menschen auf dem Platz begeistern“, so Hoeneß. Wenn Karl danach „ein auffälliges Auto fährt oder Ähnliches, dann ist das eine andere Sache. Aber das muss man nicht schon mit 18 machen“.
Aleksandar Pavlović versuchte sich damals nach der Partie an einer Erklärung: „Ich glaube, man kennt den Typ. Man kennt den Jungen, der will auffallen. Das hat man heute wieder gesehen.“ Und weiter: „Soll er machen, ist sein Ding“, so Pavlović. Nutzer in den sozialen Medien setzten sich mit dem Outfit genauer auseinander. Manch einer verglich Karl mit einem Teletubby oder dem rosaroten Panther.









