Wasser reicht bis zur Brust
Urlaubsparadies: Tausende Menschen müssen fliehen
Aktualisiert am 21.03.2026 – 09:09 UhrLesedauer: 2 Min.
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Tagelang regnet es auf Hawaii – jetzt droht ein wichtiger Staudamm zu brechen. Die Behörden warnen eindringlich.
Tagelange Regenfälle haben auf Hawaii zu teils katastrophalen Szenen geführt: Tausende Menschen mussten fliehen, zahlreiche Häuser wurden überschwemmt. Es soll sich um die schwersten Überschwemmungen seit 20 Jahren handeln, sagte Gouverneur Josh Green am Freitagabend laut dem US-Sender CNN.
Bislang gebe es keine Berichte über Vermisste oder Todesfälle, erklärte Green weiter. Der Bürgermeister von Hawaiis Hauptstadt Honolulu, Rick Blangiardi, sagte: „Die Einsatzkräfte haben 233 Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet.“ Teilweise seien die Menschen von ihren Hausdächern evakuiert worden. Ganze Orte im Norden der Insel Oahu seien von der Außenwelt abgeschnitten. Auf einem Campingplatz waren etwa 70 Personen von den Wassermassen eingeschlossen, berichtete CNN.
Besondere Sorge macht den Einsatzkräfte der Wahiawa-Staudamm an der Nordküste von Oahu, der „jederzeit einstürzen oder brechen“ könnte, warnte die Katastrophenschutzbehörde. Die Menschen in dem Bereich wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Laut dem Sender CBS sind mehr als 5.000 Menschen betroffen.
Das Katastrophenschutzzentrum von Hawaii teilte am Freitagabend (Ortszeit) auf X mit: „Handeln Sie jetzt! Gefährliche Sturzfluten sind im Gange oder stehen unmittelbar bevor. Begeben Sie sich in höher gelegene Gebiete.“
Wegen vorangegangener heftiger Regenfälle ist die Erde auf Hawaii bereits aufgeweicht. Die Regenmassen hatten bereits in den vergangenen Tagen Wohngebiete überflutet und Häuser zerstört. Die Folgen werden als erheblich eingestuft: Gouverneur Green rechnete auf einer Pressekonferenz mit Kosten in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar.
Laut Wetterbehörde sollen die Regenfälle noch das ganze Wochenende andauern. Die Hochwasserwarnungen gelten bis einschließlich Sonntag.









