Musikwettbewerb in Wien
Jetzt geht es los – Der ESC 2026 beginnt
Aktualisiert am 16.05.2026 – 21:01 UhrLesedauer: 4 Min.
Der 70. Eurovision Song Contest startet in Wien. Sarah Engels tritt für Deutschland an, doch die Favoriten kommen aus weiter Ferne. Das Event im Liveticker.
25 Nationen treten in Wien zum Eurovision Song Contest an. Deutschland wird dabei von Sängerin Sarah Engels vertreten. Ihren Popsong „Fire“ verbindet sie mit einer passenden Pyro-Performance, einem spektakulären Stunt und einem Hingucker-Look. Doch wird das alles für eine gute Platzierung reichen? Die Vorzeichen stehen schlecht: Laut der Wettquoten landet Deutschland auf den hinteren Rängen – und auch der Startplatz Nummer zwei gilt als verflucht.
Sarah Engels lässt sich davon nicht entmutigen. Die Sängerin hat im Interview mit t-online vorab über die Chancen, in Wien zu überraschen, aber auch über den immensen Druck gesprochen. Und auch der t-online-Liveticker bleibt optimistisch: Bühne frei für den größten Musikwettbewerb und bis zu 160 Millionen Fernsehzuschauer weltweit.
Der ESC 2026 im Liveticker
21.00 Uhr: Jetzt geht es endlich los. Der 70. Eurovision Song Contest startet.
20.55 Uhr: „Wir müssen unsere Stimmen für den Frieden erheben“, sagt eine Kirchenvertreterin im Ersten. Die Show von Barbara Schöneberger zeigt dort gerade einen Einspieler mit dem Titel „Das Wort zum Sonntag“. Sehr erhabene Worte vor dem ESC-Finale, aber eine Frage bleibt: Ist denn nicht heute Samstag?
20.51 Uhr: Welcher Snack darf in der Garderobe von Sarah Engels nicht fehlen? Jedenfalls keine Banane, dadurch bildet sich nämlich Schleim im Hals. Mmmhhh. Engels setzt stattdessen auf eine Brezel oder einen Proteinriegel.
20.40 Uhr: Jetzt wird live nach Basel geschaltet. Trauerstimmung. Denn die Schweiz hat es dieses Jahr nicht ins ESC-Finale geschafft. Vor zwei Jahren hatte noch Nemo für die Eidgenossen gewonnen. Jetzt sind die Schweizer zum Zuschauen verdammt. Aber Kopf hoch, Nachbarn: In einem Monat startet die Fußball-Weltmeisterschaft – und da ist das Finale noch drin für euch!
20.30 Uhr: „Am Ende alles hoch, was geht – sogar das Dekolleté“. Herrlich, der Thomas Hermanns. Mit diesem Satz hat er versucht, die Geheimformel des ESC auf den Punkt zu bringen. Conchita Wurst habe mit dieser Methode den Sieg geholt: hohe Stimme und naja, die Oberweite halt. In der Countdown-Show im Ersten sind nur Profis am Werk.
20.22 Uhr: Die ESC-Countdown-Show im Ersten wirkt wie eine Privatparty in einem staubigen Hobbykeller von Holzminden. Da hilft es auch nicht, dass Barbara Schöneberger das Ganze „gemütlich“ nennt. Auch nur ein Euphemismus für: bocklangweilig. In Wien hingegen steigt die Stimmung. Unser Reporter vor Ort schießt ein aktuelles Foto aus der ESC-Halle und uns schießt direkt die Bezeichnung „Wiener Partypalast“ durch den Kopf. Sehen Sie selbst:











