Neues Leben in Kölner Pflegeheim

TV-Star Jochen Busse gibt Düsseldorfer Wohnung auf


23.06.2026 – 10:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Schauspieler Jochen Busse (Archivbild): Der TV-Star ist in eine Kölner Seniorenresidenz gezogen. und hat zahlreiche Auftritte abgesagt. (Quelle: IMAGO/Stephan Wallocha)

TV-Star Jochen Busse verlässt Düsseldorf und zieht in eine Seniorenresidenz nach Köln. Mehrere Operationen zwingen den 85-Jährigen offenbar zu diesem Schritt.

Jochen Busse hat offenbar seine Wohnung in Düsseldorf aufgegeben und ist in eine Seniorenresidenz in Köln gezogen. Das berichtet die „Abendzeitung München“. Der Schauspieler war 2021 nach der Trennung von seiner vierten Ehefrau von Berlin in die Landeshauptstadt gezogen. Im Stadtteil Pempelfort hatte er bis zuletzt eine 55-Quadratmeter-Wohnung bewohnt. „Viel nüchternes Weiß und dazwischen meine vertrauten englischen Mahagonimöbel“ zeichneten seine Bleibe aus, wie Busse einst in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ erklärt hatte.

Der Düsseldorfer Stadtteil hatte Busse besonders begeistert: „Die haben den Hofgarten extra um meine Wohnung herum gebaut! Und dann diese tollen Lokale in hoher Dichte, die irgendwann wieder öffnen werden.“ Dabei war die Wohnung in der Landeshauptstadt zunächst nur als Zweitwohnsitz gedacht gewesen. Zahlreiche Engagements in den umliegenden Theatern trugen jedoch dazu bei, dass Düsseldorf zur dauerhaften Heimat des TV-Stars wurde.

Doch diese Zeit hat nun wohl ein Ende. Dem 85-jährigen Schauspieler stehen laut „AZ“ mehrere Operationen bevor, weshalb bereits geplante Vorstellungen seines Stücks „Weiße Turnschuhe“ in Düsseldorf und München abgesagt wurden – und Busse in die Kölner Seniorenresidenz am Dom gezogen ist.

Den Umzug bezeichnet er selbst als „vernünftige Entscheidung“: Nach den Eingriffen könne er die Reha direkt vor Ort absolvieren und sei gut betreut. Insgesamt rechne Busse damit, das nächste halbe Jahr nicht auftreten zu können.

Eine längere Untersuchungsphase und zunehmende Beschwerden seien der Entscheidung vorausgegangen, heißt es. Busse schildert den Weg zur Diagnose so: „Ich hatte Schmerzen, bin zum Osteopathen, dann kam eins zum anderen.“ Das Ergebnis: ein Aneurysma in der Hüfte, das am 29. Juni entfernt werden soll. Erst danach ist eine bereits länger geplante Hüft-Operation möglich.

Jochen Busse: TV-Star bleibt zuversichtlich

Trotz allem bleibe der Schauspieler zuversichtlich. „Ich bin guter Dinge! Mir gefällt es hier, ich bin geistig voll da, habe viele langjährige Freunde in Köln und kenne auch ein paar, die hier in der Residenz leben“, sagt er. Auch finanziell sehe er sich abgesichert: Er habe sich all die Jahre vorausschauend ein bisschen was zur Seite gelegt.

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