Gedenken an verstorbenen Schauspieler

ZDF-Programmänderung nach Tod von Alexander Held


19.05.2026 – 18:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Alexander Held: Der Schauspieler ist verstorben. (Quelle: imago stock&people)

Über Jahre gehörte Alexander Held zu den festen Gesichtern der ZDF-Samstagskrimis. Nun reagiert der Sender auf den Tod des Schauspielers.

Nach dem Tod von Alexander Held passt das ZDF sein Abendprogramm kurzfristig an. Der Schauspieler ist damit in mehreren bekannten Krimiformaten noch einmal im Fernsehen zu sehen.

Für den Dienstagabend nimmt der Sender Änderungen im Programm von ZDFneo vor. Statt des ursprünglich vorgesehenen Films „Helen Dorn: Der Pakt“ läuft um 20.15 Uhr zunächst die „Stralsund“-Folge „Waffenbrüder“ aus dem Jahr 2020. Direkt im Anschluss zeigt ZDFneo ab 21.45 Uhr die Episode „Die rote Linie“ aus dem Oktober 2025 – ebenfalls mit Alexander Held. Der ursprünglich angekündigte Spielfilm „Spiel ohne Regeln“ wird auf Mittwoch, 20. Mai 2026, 23.10 Uhr, verschoben. Im weiteren Abendprogramm von ZDFneo folgen die Serien „Doppelhaushälfte“ und „Killing Eve“.

Auch im Hauptprogramm des ZDF wird es eine Änderung geben. Am Mittwoch, 20. Mai 2026, zeigt der Sender um 20.15 Uhr „München Mord – Das Kamel und die Blume“ statt des angekündigten „Landkrimi: Acht“.

Held stand bis zuletzt für die ZDF-Krimireihen „Stralsund“ und „München Mord“ vor der Kamera. In „Stralsund“ spielte er seit 2010 den Ermittler Karl Hidde, in „München Mord“ war er seit 2014 als Ludwig Schaller zu sehen. Die beiden Figuren unterschieden sich deutlich: Hidde galt als zurückhaltend und sachlich, Schaller dagegen als unkonventionell und stark von seinem Instinkt geleitet.

„Melancholischer Blick“

Neben seinen Krimirollen war Alexander Held auch in weiteren ZDF-Produktionen zu sehen, darunter die Mehrteiler „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ und „Unterleuten – Das zerrissene Dorf“.

Frank Zervos, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie I und stellvertretender Programmdirektor, erklärte zum Tod des Schauspielers in einer Pressemitteilung: „Wir sind sehr traurig. Wenn ich an Alexander Held denke, dann denke ich an seinen hintergründigen, melancholischen Blick, der seinem Spiel eine philosophische Note gab und an seinen feinen Humor, mit dem er seine Rollen ausstattete. Alexander Held wird dem Film und Fernsehen sehr fehlen“.

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