Zuvor wurde er von Fans beleidigt
TV-Experte tritt von Job bei Champions-League-Finale zurück
Aktualisiert am 28.05.2026 – 13:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Samir Nasri lässt einen Job sausen und berichtet von Beschimpfungen von PSG-Fans. Der Hauptgrund für sein Fernbleiben vom Endspiel in Budapest sind die Vorfälle nach eigener Aussage jedoch nicht.
Ex-Profi Samir Nasri wird das Champions-League-Finale zwischen dem FC Arsenal und Paris Saint-Germain am Samstag nicht als TV-Experte für den französischen Sender Canal+ begleiten. Der frühere Nationalspieler der „Equipe Tricolore“ zog sich zurück, nachdem ihn PSG-Fans im Halbfinale gegen den FC Bayern übel beleidigt hatten. Die Vorfälle nannte er jedoch nicht als Hauptgrund für seine Entscheidung.
Der Franzose erklärte der Zeitung „L’Équipe“ bezüglich der Beschimpfungen seitens der PSG-Anhänger: „Ja, das stimmt. Aber als ehemaliger Spieler von Marseille gehört es nun mal dazu, von den Pariser Fans beschimpft zu werden … Auch wenn ich finde, dass sie Besseres zu tun gehabt hätten, zum Beispiel den Einzug ins Finale zu feiern.“
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Und weiter. „Was mich gestört hat, war, dass sie meine Mutter beleidigt haben.“ Gleichzeitig stellte er klar: „Das ist nicht der Grund, warum ich nicht zum Finale nach Budapest fahre.“
Andere Experten würden aus seiner Sicht besser zur Partie passen: „Es geht um PSG gegen Arsenal – da ist es besser, Robert Pirès, einen eingefleischten Gunners-Fan, und David Ginola, einen eingefleischten PSG-Fan, in der Runde zu haben als jemanden wie mich, der neutral ist.“ Über seine Verbindung zu Arsenal sagte er: „Arsenal ist zwar auch mein ehemaliger Verein, aber ich habe keine besondere Beziehung zu den Fans.“
Nasri: „Wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein“
Der ehemalige Mittelfeldspieler absolvierte zwischen 2008 und 2011 insgesamt 125 Spiele für die „Gunners“. Noch enger ist seine Verbindung aber zu Olympique Marseille. Dort stammt Nasri aus der Jugend und lief in vier Jahren 166-mal für den Klub auf. Zwischen Marseille und PSG herrscht seit Jahren eine große Rivalität, weswegen Nasri von den Pariser Anhängern noch immer als Feindbild gesehen wird.
