Hoeneß lobt Nagelsmann
Der Ehrenpräsident des FC Bayern überrascht nach dem 2:1-Sieg der DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste mit Worten über den Bundestrainer. Was der 74-Jährige genau gesagt hat, lesen Sie hier.
Unter Tränen: Tunesien-Profi rechnet mit Verband ab
Nach zwei völlig verkorksten Auftritten und dem vorzeitigen WM-Aus hat Tunesiens Abwehrspieler Ali Abdi seinem Verband Vorwürfe gemacht. „Wir reisen zu einer Weltmeisterschaft mit Spielern, die noch nie zusammen gespielt haben. Man kann sich nicht auf eine Weltmeisterschaft vorbereiten, indem man nur ein paar Spiele gegen Gegner bestreitet, die sich jahrelang vorbereitet haben. Wir haben keine Zeit, richtig zu arbeiten. Wir reißen jedes Mal alles ab und bauen es neu auf, anstatt die Fehler zu beheben“, schimpfte der Abwehrspieler bei Bein Sports Mena.
Tunesien, das mit großen Ambitionen angereist war und erstmals in seiner Geschichte die K.o.-Phase erreichen wollte, hat sich zur Schießbude der WM entwickelt. „Ich entschuldige mich bei den tunesischen Fans. Nicht bei den Leuten, die sich damit vergnügen, Informationen nach links und rechts weiterzugeben. Das ist nicht im Interesse des Landes“, sagte Abdi weiter.
Irak-Trainer scherzt über Frankreich-Spiel
Der Irak hat sich für das Aufeinandertreffen mit Topfavorit Frankreich bei der Fußball-WM eine ganz besondere Taktik ausgedacht. „Ich habe gefragt, ob wir mit drei Torhütern spielen dürfen. Aber sie haben nein gesagt“, erzählte Trainer Graham Arnold mit breitem Grinsen: „Sie haben unglaubliche Spieler. Aber wir müssen uns auf uns konzentrieren. Wir können nur unsere Performance kontrollieren und nicht die von Frankreich.“
Nach dem 1:4 zum Auftakt gegen Norwegen brauchen die Iraker bei ihrer zweiten WM Teilnahme nach 1986 am Montag (17.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Philadelphia etwas Zählbares. „Ich bin kein Trainer, der in ein Spiel geht, um es nicht zu verlieren“, betonte Arnold: „Ich will meinen Spielern den Glauben vermitteln, dass wir mit der Einstellung reingehen, dass wir das Spiel gewinnen können. Ich bin niemand, der auf Unentschieden spielen möchte.“
Extreme Hitze: Public Viewing in WM-Land abgesagt
Das in Madrid geplante Public Viewing des spanischen WM-Spiels gegen Saudi-Arabien (ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online) ist am Sonntag der extremen Hitze in der Hauptstadt zum Opfer gefallen. Der Madrider Stadtrat und der Fußballverband (RFEF) sagten die Veranstaltung in der Fanzone auf der Plaza de Colón im Zentrum der Metropole ab. Zuvor hatte die nationale Wetterbehörde AEMET vor Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius gewarnt.
