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Home » Trump drängt sich bei Spaniens WM-Siegerehrung in den Mittelpunkt
Sport

Trump drängt sich bei Spaniens WM-Siegerehrung in den Mittelpunkt

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 20, 2026
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Trump drängt sich bei Spaniens WM-Siegerehrung in den Mittelpunkt

Bei WM-Siegerehrung

Trump drängt sich in den Mittelpunkt

20.07.2026 – 12:02 UhrLesedauer: 2 Min.

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Trump stiehlt Spaniens Jubelmoment. (Quelle: MagentaTV)

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Das spanische Team wollte den WM-Triumph feiern und wartete darauf, dass der US-Präsident die Bühne verlässt. Doch der tat ihnen den Gefallen zunächst nicht und sorgte für Irritation.

Es kam so, wie es viele Fußball-Fans befürchtet hatten. Donald Trump rückte nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.) mal wieder in den Mittelpunkt.

Gemeinsam mit Fifa-Präsident Gianni Infantino und begleitet von Pfiffen und Buhrufen brachte der US-Präsident den WM-Pokal auf die Bühne im MetLife Stadium von East Rutherford. Dort warteten die spanischen Spieler bereits auf die Trophäe. Zusammen überreichten Trump und Infantino den Pokal an Kapitän Rodri und wechselten einige Worte mit ihm.

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Anschließend unterhielt sich Trump noch mit weiteren spanischen Spielern. Während die Weltmeister offenbar darauf warteten, dass der US-Präsident die Bühne für das Siegerfoto verlässt, blieb der 80-Jährige zunächst stehen. So war Trump auch auf den ersten Bildern zu sehen, als Rodri den Pokal in die Höhe stemmte. Die Spanier feierten unbeirrt weiter. Schließlich ging Infantino auf Trump zu, lachte und verließ gemeinsam mit ihm die Bühne.

„Wir haben sehr genau hingeschaut, wer von Donald Trump umarmt wird und wer ihn zurück umarmt. Wie habt ihr die Zeremonie mit dem amerikanischen Präsidenten gerade erlebt, Thomas?“, fragte Moderatorin Laura Wontorra bei MagentaTV den Experten Thomas Müller.

„Ich würde ungern jetzt den amerikanischen Präsidenten in den Mittelpunkt einer Fußball-Weltmeisterschaft rücken. Das macht er selber schon genug. Dementsprechend brauchen wir ihm da nicht noch die Plattform geben“, sagte Müller, der bei den Vancouver Whitecaps in Kanada spielt.

Trump: „Diesmal lassen wir Mexiko und Kanada außen vor“

Bereits bei der Klub-WM 2025 war Trump nach der Pokalübergabe mit einem breiten Grinsen auf der Bühne stehen geblieben. Auch damals hatte das für Irritationen gesorgt. Beim 104. und letzten Spiel des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada war er erstmals in einem Stadion vor Ort. In seiner Loge saß Trump zwischen seiner Ehefrau Melania und Infantino.

Obwohl Trump die Stadien während der sechs Turnierwochen gemieden hatte, spielte er im Zusammenhang mit dem Skandal um die zurückgenommene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun eine Rolle. Er hatte Infantino angerufen und um die Annullierung der Roten Karte gebeten. Die Disziplinarkommission der Fifa setzte die Sperre daraufhin zur Bewährung aus. Die Entscheidung löste heftige Kritik aus. Balogun kam im Achtelfinale gegen Belgien zum Einsatz, die USA verloren die Partie jedoch deutlich mit 1:4.

Bereits zwei Tage vor dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien hatte Trump im Trump Tower in New York über das Turnier gesprochen. „Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben“, sagte Trump. Außerdem brachte er direkt eine weitere Bewerbung der USA ins Spiel. „Diese WM war so erfolgreich, dass wir die USA einfach noch einmal auswählen sollten“, sagte er und ergänzte: „Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada außen vor.“

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