Kroatien siegt, Panama scheidet aus
Klinsmann sieht Parallelen zur WM 2006
Fußball-WM, drittes Spiel, Ecuador als Gegner – und der Einzug in die K.o.-Runde ist bereits sicher: Jürgen Klinsmann kennt die Ausgangslage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bestens. Beim „Sommermärchen“ 2006 im eigenen Land hatte das DFB-Team unter seiner Führung das vorzeitige Weiterkommen ebenfalls schon klargemacht, als es zum Abschluss der Gruppenphase in Berlin gegen die Südamerikaner ging.
In den USA, Mexiko und Kanada habe sich Ecuador bislang „unter Wert verkauft“, sagte Klinsmann in New York bei einem Termin im German House of Soccer. Daher werde das Team um den früheren Leverkusener Piero Hincapié, das nach zwei Spielen nur einen Punkt auf dem Konto hat, „um jeden Preis gewinnen wollen“. Bei der Partie am Donnerstag (22.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) im Finalstadion von East Rutherford müsse das DFB-Team deshalb „schon auf der Hut sein“.
Nach dem letzten Gruppenspiel beginnt aus Klinsmanns Sicht in der K.-o.-Phase „ein neues Turnier“. Die deutsche Mannschaft, die den Gruppensieg schon sicher hat, könne „auf jeden Fall mit allen mithalten“, betonte der frühere Bundestrainer: „Diese Mannschaft wird ihre eigene Geschichte schreiben in den nächsten paar Wochen. Und wir hoffen, dass sie bis ganz zum Schluss geht.“
„Erwarte, dass er spielt“: Bayern-Star steht vor Comeback
Kapitän Alphonso Davies steht unmittelbar vor seinem Comeback für die kanadische Fußball-Nationalmannschaft. Wie Trainer Jesse Marsch vor dem letzten WM-Gruppenspiel gegen die Schweiz am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Vancouver bestätigte, soll Davies erstmals seit März 2025 für „Les Rouges“ zum Einsatz kommen. Der Profi des FC Bayern werde zwar „nicht in der Startelf stehen“, sagte Marsch: „Aber ja, ich erwarte, dass er spielt.“

Davies, den bis zuletzt eine Muskelverletzung im Oberschenkel geplagt hatte, habe „die ganze Woche mit der Mannschaft trainiert“, sagte der Amerikaner: „Ich möchte ihn auf jeden Fall ins Spiel bringen“. Der 25-Jährige könne „einen großen Einfluss haben“, betonte Marsch: „Sowohl körperlich und fußballerisch als auch mental. Unser Kapitän ist zurück, unser bester Spieler ist wieder in der Mannschaft. Ich finde, das ist ein ganz entscheidender Faktor.“











