Vier Monate vor Turnierstart
Trainer von deutschem WM-Gegner tritt zurück: Nachfolger fix
23.02.2026 – 12:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Deutschlands WM-Gegner Curaçao fährt ohne seinen Trainer Dick Advocaat zur WM. Sein Nachfolger wird ein bekanntes Bundesliga-Gesicht.
Dick Advocaat hat seinen Rücktritt als Nationaltrainer der Karibikinsel Curaçao verkündet. Der 78-Jährige wird aufgrund gesundheitlicher Probleme seiner Tochter nicht länger als Verbandstrainer arbeiten. Zuvor hatte er sich mit seiner Mannschaft erstmals für eine WM-Endrunde qualifiziert. Dort trifft das Team in der Gruppe E auf die DFB-Auswahl, die Elfenbeinküste und Ecuador.
„Ich habe immer gesagt, dass Familie wichtiger ist als Fußball. Das ist daher eine offensichtliche Entscheidung. Aber natürlich ändert das nichts daran, dass ich Curaçao, die Menschen dort und meine Kollegen sehr vermissen werde“, erklärte er in einer Mitteilung. Die erfolgreiche WM-Quali bezeichnet er als „einen der Höhepunkte meiner Karriere. Ich bin stolz auf meine Spieler, mein Personal und die Vorstandsmitglieder, die an uns geglaubt haben.“ Bereits das entscheidende Gruppenspiel Ende November in Jamaika hatte er aus familiären Gründen abgesagt.
Gilbert Martina, der Vorsitzende des nationalen Fußballverbands, dankte dem Niederländer für seine Arbeit und äußerte Respekt für die Entscheidung. „Curaçao wird Dick immer dankbar sein“, erklärte er. Ein Nachfolger steht bereits fest: Fred Rutten wird mit der Mannschaft zur Endrunde in die USA, Mexiko und Kanada reisen.
Der 63-Jährige war von Juli 2008 bis März 2009 als Cheftrainer beim FC Schalke 04 tätig. Zuletzt war er Interims- und Co-Trainer bei der PSV Eindhoven, seit Sommer 2023 jedoch ohne Job. In Vorbereitung auf die WM bestreitet er mit seinem Team noch Freundschaftsspiele gegen China (27. März) und Australien (31. März).
