Trotz historischem Erfolg
Nationaltrainer nach WM-Aus entlassen
15.07.2026 – 19:50 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach Jahrzehnten der Abstinenz gelang Haiti die Rückkehr auf die große Fußballbühne. Dennoch endet die Zusammenarbeit mit dem Trainer kurz nach dem historischen WM-Auftritt.
Der haitianische Fußballverband hat sich von Nationaltrainer Sébastien Migné getrennt. Diese Entscheidung erfolgte noch während der Weltmeisterschaft, bei der Haiti erstmals seit 52 Jahren wieder vertreten war. Die Mannschaft war in der Vorrunde ausgeschieden.
Wie der Verband am Dienstag mitteilte, habe man sich „im gegenseitigen Einvernehmen“ getrennt. In der offiziellen Erklärung wurde betont, dass Mignés Amtszeit vor allem durch die erfolgreiche Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 in Erinnerung bleiben werde. Dies sei ein „bedeutender Erfolg“ für den haitianischen Fußball.
Der 53-jährige Franzose hatte das Team seit 2024 betreut und maßgeblich dazu beigetragen, dass Haiti nach langer Zeit wieder auf der größten internationalen Bühne spielen konnte. Der Verband würdigte Mignés „Beitrag zur Entwicklung des haitianischen Fußballs“ und bedankte sich ausdrücklich für seine geleistete Arbeit. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.
Nach ihrem Ausscheiden bei der größten WM der Geschichte hatten sich bereits 13 Nationen von ihren Trainern getrennt, darunter auch der DFB, der Julian Nagelsmann entließ.
