„Wir umarmen sie“

Brustkrebs-Schock bei Como: Trainer findet bewegende Worte

09.09.2026 – 22:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Cesc Fàbregas: Er sollte im vergangenen Jahr Trainer von Leipzig werden. (Quelle: IMAGO/IPA Sport/ABACA)

Como-Trainer Cesc Fàbregas zeigt Mitgefühl für Klubkollegin Roberta Picchi, die eine Brustkrebs-Diagnose erhalten hat. Die Fußballerin gibt sich kämpferisch.

Kurz vor dem historischen ersten Spiel in der Champions League erschüttert eine bedrückende Diagnose den italienischen Leipzig-Gegner Como 1907. Trainer Cesc Fàbregas fand bewegende Worte für das Schicksal von Roberta Picchi aus der Frauen-Mannschaft des Klubs, bei der Brustkrebs diagnostiziert worden war.

„Wir wünschen ihr alles Gute und wir stehen an ihrer Seite, egal was passiert. Wir sind eine Familie und wir stehen fest zusammen. Wir umarmen sie und werden den ganzen Weg an ihrer Seite sein“, sagte der 39-Jährige. Am Donnerstag empfängt Como in der Champions League RB Leipzig (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online).

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Der Klub hatte nach der Diagnose den Vertrag der 34-Jährigen bis 2028 verlängert, damit sie sich ohne Sorgen auf ihre Behandlung fokussieren könne. „Man sollte nichts als gegeben hinnehmen“, schrieb Picchi bei Instagram. „Ich werde zurückkehren und noch hungriger sein.“

„Er hat sich diese Chance in Leipzig verdient“

Im vergangenen Frühjahr wollten die Leipziger Fàbregas übrigens als Trainer verpflichten, scheiterten jedoch am Veto der Como-Bosse. „Ich möchte da nicht ins Detail gehen“, sagte der Spanier zu den Leipziger Anwerbeversuchen. Aber er kenne Marcel Schäfer, Mario Gomez und Jürgen Klopp. Leipzig sei ein fantastischer Verein.

Auch Leipzigs aktuellen Trainer Martin Demichelis kennt er bestens. In der Premier League traf man sich noch als Spieler, später verfolgte Fàbregas den Trainer-Werdegang des Argentiniers. „Er hat sich diese Chance in Leipzig verdient“, sagte Fàbregas. Demichelis sei ein großartiger Trainer, das habe er in Argentinien und Spanien gezeigt.

Leipzig und Como haben durchaus Parallelen. Beide Klubs bewältigten den Weg von der vierten Liga in die Champions League, beide haben finanzstarke Investoren im Hintergrund. Como gehört mehrheitlich der Hartono-Familie aus Indonesien, deren Vermögen auf mehr als 35 Milliarden Dollar beziffert wird.

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