„Gibt es eine neue Regel?“
Bundesliga-Trainer fassungslos nach Schiri-Entscheidung
Aktualisiert am 11.10.2026 – 19:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Borussia verliert das Derby gegen Köln denkbar knapp. Die Szene vor dem zweiten Gegentor lässt den Gladbach-Coach fassungslos zurück.
Gladbach-Trainer Alexander Blessin hat mit großem Unverständnis auf die Entscheidung von Schiedsrichter Florian Badstübner vor dem Siegtor von Said El Mala bei der 1:2-Niederlage im Derby gegen den 1. FC Köln reagiert. „Das Tor muss mir mal einer erklären. Ich war jetzt drei Monate raus. Vielleicht gibt es da eine neue Regel. Keine Ahnung“, sagte er süffisant bei Dazn.
Was war passiert? In der 66. Minute war El Mala von der linken Strafraumkante nach innen gezogen und konnte den Ball perfekt in die lange Ecke schlenzen. Dabei profitierte er jedoch davon, dass sein Gegenspieler Daiki Hashioka vom Kölner Tom Krauß umgerannt wurde und auf dem Boden lag. Zwar wurde der Treffer kurz vom Videoschiedsrichter überprüft, zählte zum Ärger von Blessin aber.
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Für ihn sei die Aktion von Krauß kein regelkonformer Block. „Er läuft aktiv in ihn rein. Das ist für mich ein klares Foul“. Laut Blessin hatte sein Abwehrspieler eine gute Position, um El Mala zu verteidigen und den Schuss zu blocken – wäre er nicht von Krauß umgerannt worden. Torschütze El Mala hatte die Szene zuvor bei Dazn als Unfall bezeichnet.
Angesprochen auf ein mögliches Gespräch mit dem Schiedsrichter wurde der neue Gladbach-Trainer etwas ungehalten. „Was soll ich da erzählen? Letzten Endes geht es mir wirklich auf den Sack, weil es ein klares Foul ist.“ Der 53-Jährige wollte die Szene im Anschluss nicht weiter kommentieren, sagte jedoch auch, dass es eine andere Meinung dazu geben kann.
Und die hatte beispielsweise auch Köln-Trainer René Wagner. Er sagte bei Dazn: „Für mich ist es kein Foul. Ich glaube, dass der Gegenspieler eher in Toms Laufweg reinläuft. Am Ende dreht er sich da rein.“