Polizei ermittelt

Deutsche enthauptet bei Florenz gefunden


19.02.2026 – 18:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Blick auf die Stadt Florenz (Archivbild): Die tote Frau aus Deutschland wurde nahe der Stadt auf einem aufgelassenen Forschungsgelände gefunden. (Quelle: A. Tamboly/imago)

In der Toskana ist die Leiche einer 44-jährigen Deutschen entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes und hat eine Obduktion angeordnet.

Eine 44 Jahre alte Deutsche ist nahe der italienischen Stadt Florenz tot aufgefunden worden. Nach übereinstimmden italienischen Medienberichten wurde ihr Leichnam am Mittwochmorgen am Fuß eines verlassenen Bauernhauses in Scandicci entdeckt. Die Frau sei enthauptet und ihr Körper teilweise zerstückelt worden. Die Staatsanwaltschaft Florenz habe ein Mordverfahren eingeleitet.

Demnach fand ein Obdachloser die Tote auf dem ehemaligen Gelände der italienischen Forschungsbehörde CNR und alarmierte die Einsatzkräfte. Ermittler der Carabinieri sowie die zuständige Staatsanwältin Alessandra Falcone nahmen vor Ort die Spurensicherung auf, wie Rainews.it berichtet. Zunächst hätten sich die Beamten der Leiche nicht nähern können, weil ein Hund sie bewacht habe, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Erst später habe die Spurensuche beginnen können. Dabei sei auch ein Messer entdeckt worden.

Nach Informationen von Rainews.it hatte die 44-Jährige keinen festen Wohnsitz in Italien. Unklar ist bislang, ob sie am Fundort getötet wurde oder ob der Täter den Leichnam dorthin brachte. Die Ermittler gehen laut Ansa davon aus, dass die Zerstückelung dazu gedient haben könnte, Spuren zu verwischen. Die genaue Todesursache soll nun eine Autopsie klären.

Das verlassene Gebäude gehört nach Angaben von Rainews.it der Gemeinde Scandicci. Es liegt in einer Grünanlage, die tagsüber von Spaziergängern genutzt wird. Anwohner berichten dem Sender zufolge von zunehmendem Verfall des Areals in den vergangenen Monaten. Demnach ist die Anlage bekannt für Drogenmissbrauch und Gewalt.

Die Bürgermeisterin von Scandicci, Claudia Sereni, erklärte laut Rainews.it, sie habe aus den Medien von der Tat erfahren und sei erschüttert. Auf dem ehemaligen CNR-Gelände solle in Kürze ein städtischer Biodiversitätspark entstehen, dessen Bau bereits finanziert sei.

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