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Home » „Tomahawk“-Lieferungen an Deutschland: US-Regierung plant Stopp
Politik

„Tomahawk“-Lieferungen an Deutschland: US-Regierung plant Stopp

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 5, 2026
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„Tomahawk“-Lieferungen an Deutschland: US-Regierung plant Stopp

Auswirkungen des Iran-Kriegs

Trump stoppt wohl Tomahawk-Lieferung an Deutschland komplett


Aktualisiert am 05.06.2026 – 13:47 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

US-Präsident Donald Trump kämpft an vielen Fronten. (Archivbild) (Quelle: Andrew Harnik)

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Der Iran-Krieg hat militärische Folgen für Deutschland. Wegen fehlender Munition stellen die USA Raketenlieferungen an die Bundeswehr infrage.

Die US-Regierung von Donald Trump will die geplante Lieferung von „Tomahawk“-Marschflugkörpern an Deutschland einstellen. Das berichtete die Plattform „Politico“.

US-General Alexus G. Grynkewich hatte zuvor erklärt, die USA würden ihre für das Nato-Streitkräftemodell in Europa vorgesehenen Truppen reduzieren und andernorts neu ausrichten.

Der Beschluss steht im Widerspruch zu einem Abkommen, das Bundeskanzler Olaf Scholz mit US-Präsident Joe Biden besiegelt hatte. Die Abmachung aus dem Jahr 2024 sah vor, dass die USA von 2026 an in Deutschland wieder Mittelstreckenwaffen mit konventionellen Sprengköpfen stationieren, die weit bis nach Russland reichen.

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Grund für den US-Rückzieher sei die Sorge der US-Regierung, dass Russland die Stationierung der Präzisionswaffen als Eskalation betrachten und Vergeltung üben könnte, so „Politico“. In den ersten Wochen des Iran-Krieges seien Tausende „Tomahawk“- und „Patriot“-Lenkwaffen verschossen worden.

Studie warnt von Munitionsmangel

Laut einer Studie des Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS) in Washington benötigt die US-Armee mindestens drei Jahre, um die im Iran am stärksten eingesetzten Waffensysteme zu ersetzen. Das gelte sowohl für Tomahawk-Marschflugkörper als auch für Abfangsysteme vom Typ Patriot und THAAD, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse des Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS) in Washington.

imago images 0849925124Vergrößern des Bildes
Eine Tomahawk-Rakete der US-Armee im Krieg gegen den Iran. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/U.S Navy/U.S. Navy/imago)

„Da die Munitionsbestellungen in den zurückliegenden Jahren die Produktionskapazität überstiegen, haben sich die Lieferzeiten auf 36 Monate oder mehr verlängert“, warnen die CSIS-Autoren. Im Klartext: Der Nachschub zieht sich hin.

Von der Marine eingesetzten Standardraketen vom Typ SM-3 und SM-6 könnten in rund zwei Jahren neu beschafft werden, hieß es in der CSIS-Analyse weiter. Sie seien nicht so intensiv eingesetzt worden. Dennoch warnt die CSIS-Studie: „Die Munitionsbestände werden sich zwar langsam erholen, aber die Wiederherstellung der erschöpften Vorräte und das Erreichen der gewünschten Bestandsniveaus werden viele Jahre dauern.“

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