Gerichtsmedizin bestätigt Verdacht

Mann lässt Penis vergrößern – und stirbt

Aktualisiert am 07.09.2026 – 13:29 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Spritze wird aufgezogen (Symbolbild): Ein Mann ist in Thailand nach Komplikationen bei einem Schönheitseingriff gestorben. (Quelle: IMAGO/Ok Shu/imago)

Ein Schönheitseingriff endet für einen Influencer in unerwarteten Komplikationen. Die Ärzte können den Mann nicht mehr retten.

Ein britisch-nigerianischer Influencer ist in Thailand nach einer Schönheitsoperation ums Leben gekommen. Wie unter anderem die „Bangkok Post“ berichtet, ließ er sich Anfang März im Thailand-Urlaub einen sogenannten Penis-Filler spritzen – und starb kurz darauf an Komplikationen. Die Londoner Gerichtsmedizin bestätigte laut dem Bericht nun die Todesursache.

Bei dem Opfer handelt es sich um Igho „Tiny“ Ubiribo – der Influencer hatte auf Instagram rund 185.000 Follower. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen ließ er sich bei dem Eingriff 40 Milliliter Hyaluronsäure und Lidocain spritzen.

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Der Name der Klinik wurde bisher nicht öffentlich gemacht. Nach dem Eingriff sollen Ubiribo und seine Ehefrau in ihr Hotel zurückgekehrt sein. Das Paar habe sich in dem Hotel eine Massage gegönnt – plötzlich habe sich aber der Zustand des Influencers verschlechtert.

Nach Penis-Eingriff: Influencer verstirbt noch in Thailand

Er habe über Brustschmerzen geklagt und sei in eine Klinik eingeliefert worden – dort verstarb er schließlich. Ubiribo habe schnell das Bewusstsein verloren und konnte nicht wieder reanimiert werden, berichtete die „Bangkok Post“.

Die britische Gerichtsmedizin kam demnach zu dem Ergebnis, dass eine Lungenembolie die Todesursache ist. In der Lunge des Influencers seien Spuren der verspritzten Hyaluronsäure entdeckt worden.

Bei einem Penis-Filler soll der Umfang des Penis‘ vergrößert werden. Eigentlich gelten die Eingriffe als minimalinvasiv. Schwere Komplikationen sind eher ungewöhnlich.

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