„War schon immer meine Therapie“
Tochter von Fürst Albert II. startet als Sängerin durch
20.03.2026 – 17:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Jazmin Grace Grimaldi ist als Tochter von Albert von Monaco bekannt. Nun tritt sie mit eigener Musik in Erscheinung – und spricht offen über ihre Geschichte.
Jahrelang trat Jazmin Grace Grimaldi vor allem als Tochter von Fürst Albert II. von Monaco in Erscheinung. Dass sie schon von klein auf schauspielert und singt, wussten nur die wenigsten. Jetzt hat die 34-Jährige ihre erste Single veröffentlicht. Das Lied trägt den Titel „Cup of Tea“. Darin singt Grimaldi auf Englisch und Französisch – eine Kombination, die ihr Leben zwischen den USA und Monaco widerspiegelt.
Wer auf die Textzeilen schaut, dürfte erkennen, dass es auf der einen Seite ein Liebeslied ist. Auf Französisch singt sie darin „Je t’aime mon coeur“, zu Deutsch: „Ich liebe dich, mein Herz.“ Für Grimaldi hat der Song aber auch eine persönliche Bedeutung, die über das Romantische hinausgeht.
„Jahrelang habe ich versucht, mich in Umgebungen anzupassen, die mich nicht wirklich verstanden – mir wurden oft vorgefertigte Außendarstellungen aufgezwungen, und ich musste sie erst einmal Stück für Stück erforschen, um wieder zu mir selbst zu finden und meine eigene Identität zu entdecken“, erzählte sie dem US-Magazin „People“. „Die Musik hat mich daran erinnert, dass ich mich nicht für meine Existenz entschuldigen oder um Erlaubnis bitten muss, Raum einzunehmen.“
Grimaldi wurde in Palm Springs geboren und wuchs in den USA auf. Kurz bevor sie in die achte Klasse kam, wurde sie weltweit bekannt, weil sie als Tochter von Fürst Albert II. identifiziert wurde. Auf Instagram kündigte sie „Cup of Tea“ Anfang März an und schrieb dort, manch einer möge sagen, das sei „Plötzlich Prinzessin“ im wahren Leben. Doch sie betonte: „Das ist Teil meiner Geschichte. Aber das ist nicht meine ganze Geschichte.“ Man habe versucht, sie in Schubladen zu stecken, doch sie habe gelernt, dass das ihren Wert nicht mindere. Sie sei sich selbst treu geblieben.
Nun arbeite sie an ihrem ersten Soloalbum. In der Pressemitteilung zu „Cup of Tea“ erklärte sie: „Meine Stimme zu finden, hat mich ungemein bestärkt. Songwriting war schon immer meine Therapie, mein Zufluchtsort, meine Rückkehr zu mir selbst.“ Weiter heißt es dort: „Durch die Musik erforsche und entdecke ich, wer ich bin, und durch meine Auftritte teile ich diese Erfahrung mit der Welt. Das Studio und die Bühne sind meine heiligen Orte, wo meine Seele, meine Wahrheit, vollkommen zur Geltung kommt. Jedes Lied ist ein Puzzleteil meiner Wahrheit, meiner Seele und meines künstlerischen Ausdrucks.“
