Vor den Toren Frankfurts

Wandern wie Bilbo Beutlin im Rhein-Main-Gebiet

Aktualisiert am 23.02.2026 – 18:54 UhrLesedauer: 3 Min.

Die Abendsonne scheint über die Wiesen und Bäume im Taunus (Archivbild): Die sanften Hügel und grünen Wiesen erinnern an das Auenland, dem Zuhause der Hobbits. (Quelle: IMAGO/Jan Eifert/imago)

Der Taunus bietet eine perfekte Mischung aus Entspannung und Abenteuer: Malerische Landschaften vor den Toren Frankfurts, die an das Auenland aus „Herr der Ringe“ erinnern.

Nördlich von Frankfurt liegt die perfekte Mischung aus Entspannung und Abenteuer. Die sanften Hügel, dichten Wälder und historischen Stätten wirken wie Inspirationen für das Auenland: Dort zog einst Bilbo Beutlin los, nachdem er im Roman „Der kleine Hobbit“ von einer Gruppe Zwerge angeheuert wurde.

Traditionell gilt Neuseeland als Heimat von Mittelerde. Dort wurden auch die Filme zur fulminanten „Herr der Ringe“-Reihe und der „Hobbit“-Trilogie gedreht, die zeitlich knapp 61 Jahre nach den Erlebnissen von Bilbo Beutlin spielt. Doch für eine Prise Mittelerde muss man nicht unbedingt in ein Flugzeug steigen.

Denn eigentlich reicht es schon, die Mainmetropole in Richtung Norden zu verlassen, um sich wie Bilbo Beutlin zu fühlen. Das klappt zum Beispiel auf dem Rundweg um den Herzberg. Wenig bekannt, aber atemberaubend schön, bietet dieser Weg ruhige Waldstrecken und einen Ausblick vom Gipfel des Herzbergs, der auf 591 Höhenmetern liegt.

Hier können Wanderer die Stille der Natur genießen und den weiten Blick über das Rhein-Main-Gebiet schweifen lassen. Die sanften, grünen Hügel erinnern an das Auenland, die Heimat von Bilbo und seinem Neffen Frodo. Die Behausungen der Hobbits in der Erde muss man sich allerdings dazu denken.

Die Burgruine Falkenstein ist ein faszinierendes Ziel für Geschichtsliebhaber. Hoch auf einem Felsen gelegen, bietet die Ruine nicht nur Einblicke in die Vergangenheit, sondern auch spektakuläre Panoramablicke. Besonders bei Sonnenuntergang wird die Atmosphäre magisch, wenn die alten Mauern im warmen Licht erstrahlen. Kinder und Erwachsene können hier gleichermaßen auf Entdeckungstour gehen und die Geheimnisse der Burg erkunden.

Die strategisch gut gelegene und mittlerweile verfallene Festung wirkt mit ein bisschen Fantasie wie die Wetterspitze. Tolkien-Fans werden hier jedoch weniger auf Ringgeister und eher auf andere Wanderer treffen.

Für diejenigen, die Ruhe und Erholung suchen, ist der Kurpark in Bad Homburg ein idealer Rückzugsort. Die gepflegten Gärten und die historischen Brunnen laden zu einem entspannenden Spaziergang ein. Besonders beeindruckend ist der Thai-Sala, ein pavillonähnliches Gebäude im thailändischen Stil, das ein Gefühl von fernöstlicher Ruhe vermittelt. Hier können Besucher die Seele baumeln lassen und die heilende Wirkung der Bad Homburger Quellen genießen.

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