Altersarmut vorbeugen

Zehn Tipps, wie Frauen finanziell unabhängig werden


Aktualisiert am 26.02.2026 – 15:14 UhrLesedauer: 7 Min.

Eine Mutter liegt mit ihren Töchtern in der Hängematte (Symbolbild): Sind die Finanzen im Griff, lebt es sich entspannter.

Eine Mutter liegt mit ihren Töchtern in der Hängematte (Symbolbild): Sind die Finanzen im Griff, lebt es sich entspannter. (Quelle: Westend61/getty-images-bilder)

Gesundheit, Liebe, Sinn – ein gelungenes Leben vereint viele Bereiche. Um einen kümmern sich viele Frauen aber nicht selbst: ihr Geld. Wie Sie das ändern.

Mit zunehmendem Alter erlebt eine große Zahl Frauen, welche Folgen finanzielle Abhängigkeit hat. Denn die Lohneinbußen, die etwa entstehen, weil sich immer noch eher Frauen als Männer um die Kinder kümmern, schlagen sich später umso deutlicher nieder.

Die gute Nachricht aber ist: Das muss nicht so kommen. Selbst wenn Sie schon in die Abhängigkeitsfalle getappt sein sollten, können Sie den Weg jederzeit wieder ändern – und Ihre Finanzen selbst in den Griff bekommen. t-online zeigt Ihnen, wie.

Zunächst einmal: Schön, dass Sie hier sind! Den schwersten Teil haben Sie bereits hinter sich gebracht. Sie haben sich aufgerafft und lesen sich in ein Thema ein, obwohl es Ihnen vielleicht Bauchschmerzen bereitet. Das allein ist schon großartig – und das dürfen Sie sich ruhig bewusst machen.

Es ist okay, vieles noch nicht zu wissen, manches womöglich nicht auf Anhieb zu verstehen. Seien Sie nachsichtig mit sich, selbst wenn die finanzielle Not groß sein sollte. Sich selbst das Leben zusätzlich schwer zu machen, bringt Sie nur langsamer ans Ziel.

Wir alle entwickeln im Laufe unseres Lebens bestimmte Vorstellungen davon, was richtig und was falsch ist, was man tun und was man lassen sollte. Vieles davon ist unterbewusst abgespeichert und erleichtert uns so manche Entscheidung. Manchmal behindern uns bestimmte Glaubenssätze aber auch.

Nehmen Sie sich deshalb die Zeit, in sich hineinzuhorchen. Warum sind Sie bisher davor zurückgeschreckt, sich mit Ihren Finanzen zu befassen? Wurde Ihnen vielleicht vorgelebt, dass Geld Männersache sei? Halten Sie es gar für etwas Schlechtes, Geld zu haben? Glauben Sie, Geld verdirbt den Charakter?

Gleiches können Sie sich zu Ihrer beruflichen und familiären Situation fragen: Arbeiten Sie in Teilzeit, weil Ihre Mutter das auch so gemacht hat? Glauben Sie, dass von Ihnen erwartet wird, sich stärker um Haushalt und Kinder zu kümmern? Oder ist es tatsächlich Ihr ganz persönlicher Wunsch oder als Alleinerziehende der einzige Weg?

Erst wenn Sie erkennen, welche schädlichen Mechanismen im Hintergrund wirksam sind, können Sie gegensteuern und Schritt für Schritt daran arbeiten, sich neue, hilfreiche Glaubenssätze zu geben. Versuchen Sie zum Beispiel, Geld an sich nicht zu bewerten. Geld ist weder gut noch schlecht. Es ist ein Mittel zum Zweck. Welcher das ist, legen Sie im nächsten Schritt selbst fest.

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