Familie auf Mallorca weckt Erinnerungen

Tim Mälzer bricht bei „Kitchen Impossible“ in Tränen aus

Aktualisiert am 27.04.2026 – 08:55 UhrLesedauer: 1 Min.

Tim Mälzer: Er gehört zu den bekanntesten TV-Köchen Deutschlands. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)

In seinen Kochshows ist Tim Mälzer für seine unverblümte Art bekannt. Der TV-Koch wirkt stets zäh und abgebrüht. Jetzt bekamen Zuschauer eine andere Seite zu sehen.

Tim Mälzer hat in der aktuellen Folge seiner Kochshow „Kitchen Impossible“ eine ungewohnt persönliche Seite von sich offenbart. Der Anlass war ein Familienbesuch auf Mallorca. „Das war mein Auffangbecken. Ich habe mal sowas wie ein Burnout gehabt“, sagte der 55-Jährige über die Familie, die ihm in einer schwierigen Phase seines Lebens Halt gegeben hatte. Als er auf der Olivenöl-Finca der Solivellas ein Bild des inzwischen verstorbenen Familienpatriarchen Pep erblickte, kamen ihm die Tränen.

Im Jahr 2006 hatte Mälzer eine Auszeit genommen, weil er vollständig überarbeitet war, so Mälzer. Auf der Finca der Familie Solivellas fand er damals Zuflucht. Dass Mälzer zur Beerdigung von Pep nicht kommen konnte, belaste ihn bis heute: „Ich bin ein bisschen angefasst.“

Sein Kontrahent in dieser Folge war Alexander Herrmann, mit dem Mälzer zum vierten Mal in der Show antrat. Herrmann hatte es in der Nähe von Coburg mit traditionellen Klößen zu tun, die Mälzer ihm zum Nachkochen vorgesetzt hatte. Er selbst musste in seiner Heimatstadt Hamburg im Drei-Sterne-Restaurant „Haerlin“ des Hotels „Vier Jahreszeiten“ ran, um das Gericht „In Zucchiniblüten gebratener Petersfisch mit Fenchel und Paprikaschaum“ zu kochen.

Am Ende gewann Mälzer die Show knapp. Als er seinen Kontrahenten mit dem Spruch „Hättest du dich vielleicht mal ein bisschen anstrengen müssen“ aufzog, war von Mälzers Trauer zu Beginn der Show gar nichts mehr zu spüren.

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