Auch Lewandowski jubelt
Thomas Müller rettet Vancouver im Topspiel
02.08.2026 – 08:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Spitzenspiel wird der Deutsche in der Schlussphase zum entscheidenden Mann. Auch ein ehemaliger Bayern-Kollege macht für sein Team den Unterschied.
Während in der Bundesliga noch der Ball ruht, hat die nordamerikanische MLS schon in der letzten WM-Woche den Spielbetrieb wieder aufgenommen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag lief bereits der vierte Spieltag seit dem Restart. Thomas Müller stand dabei mal wieder im Fokus.
Mit seinen Vancouver Whitecaps empfing er Heung-min Son und dessen Team Los Angeles FC zum Spitzenspiel. Der Südkoreaner brachte die Gäste kurz vor der Pause in Führung (37.), ein Auswärtssieg sprang am Ende trotzdem nicht heraus. Denn Müller holte in der Schlussphase einen Elfmeter heraus, den er selbst zum 1:1-Endstand verwandelte (76.).
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Für den Deutschen war es wettbewerbsübergreifend das sechste Saisontor, dazu kommen vier Vorlagen. Mit seinem späten Treffer gegen den LAFC hielt er seine Mannschaft an der Spitze der Western Conference. Der LAFC ist zwar punktgleich, hat aber das schlechtere Torverhältnis. Für die Whitecaps spricht auch, dass sie zwei Partien weniger absolviert haben.
Lewandowski trifft und siegt bei seinem Heimdebüt
So musste erst kürzlich das Auswärtsspiel bei Chicago Fire in den Oktober verschoben werden, weil der Rauch der kanadischen Waldbrände bis in die US-Metropole gezogen war. Das Wiedersehen von Müller und seinem langjährigen Bayern-Kollegen Robert Lewandowski fiel damit vorerst aus.
Der Pole, der im Sommer nach seinem Vertragsende beim FC Barcelona in die USA gewechselt ist, startete stattdessen mit zwei Auswärtsspielen in seine MLS-Karriere. Sowohl in Miami (2:3) als auch beim New York City FC (1:3) setzte es Niederlagen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag durfte Lewandowski nun erstmals in Chicago spielen – und schoss seine Mannschaft per Doppelpack (20., 68.) prompt zum 2:1-Sieg über den Charlotte FC.
In der Eastern Conference der Liga verbleibt Chicago damit auf dem vierten Rang. Die besten sieben Mannschaften beider Conferences ziehen am Ende der regulären Spielzeit (Anfang November) sicher in die Playoffs ein, die acht- und neuntplatzierten Teams spielen im direkten Duell den letzten Startplatz aus.











