Hitze in Deutschland

Thermometer knacken erstmals 2026 die Sommerschwelle

24.05.2026 – 04:04 UhrLesedauer: 1 Min.

Der Uni-Brunnen glitzert in der Frühlingssonne in München: Erstmals wurden in diesem Jahr in Deutschland 30 Grad gemessen. (Symbolbild) (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber/imago)

Der Deutsche Wetterdienst hat die höchsten Werte des Jahres gemessen. Besonders im Südwesten und Süden bleibt es in den nächsten Tagen heiß.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat gemeldet, dass die 30-Grad-Marke in diesem Jahr erstmals überschritten worden ist. Die höchsten Werte wurden in Baden-Württemberg gemessen: In Waghäusel-Kirrlach bei Karlsruhe und in Heidelberg zeigte das Thermometer jeweils 31,5 Grad. Auch in Bayern, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen wurden Temperaturen von über 30 Grad registriert.

In Regensburg wurden 31,4 Grad gemessen, in Neunkirchen-Wellesweiler im Saarland und in Duisburg-Baerl in Nordrhein-Westfalen jeweils 31,0 Grad. Im vergangenen Jahr war die 30-Grad-Marke bereits am 2. Mai erstmals geknackt worden, ebenfalls an Messstationen in Baden-Württemberg.

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Temperaturen könnten weiter steigen

In den kommenden Tagen könnten die Temperaturen in manchen Regionen weiter steigen. DWD-Meteorologe Sebastian Schappert zufolge sind von Sonntag bis Dienstag am Oberrhein Höchstwerte bis 34 Grad möglich. In der Nordosthälfte des Landes fällt die Erwärmung geringer aus.

Am Pfingstsonntag liegen die Temperaturen im Norden zwischen 20 und 25 Grad, teils mit dichteren Wolken und vereinzelten Schauern. Im übrigen Land werden 27 bis 33 Grad erwartet, mit den höchsten Werten im Südwesten und Süden. Am Pfingstmontag setzt sich das Muster bei überwiegend blauem Himmel fort: 26 bis 33 Grad sind möglich, erneut mit den Spitzenwerten im Südwesten. Im Nordosten ist laut DWD-Prognose anschließend eine Abkühlung auf 20 bis 24 Grad in Sicht, während die Südwesthälfte weiterhin sommerlich warm bleibt.

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