Am Ende von Tag 3 proben sie bereits die Abläufe für ihre wissenschaftlichen Beobachtungen beim Vorbeiflug am Mond.
Eine weitere Kurskorrektur wird durchgeführt. Gleichzeitig bereitet sich die Crew intensiv auf die Mondbeobachtung vor: Welche Regionen wollen Sie fotografieren? Außerdem ist Zeit für Aufnahmen aus dem All eingeplant, sowohl vom Mond als auch von anderen Himmelskörpern.
Jetzt übernimmt die Gravitation des Mondes langsam die Kontrolle über Orion, die Anziehungskraft der Erde nimmt dagegen weiter ab.
Der fünfte Tag ist geprägt von Raumanzug-Tests: Die Astronauten üben, die Anzüge schnell anzulegen, unter Druck zu nutzen und sogar damit zu essen und zu trinken.
Am Nachmittag folgt dann die letzte Kurskorrektur vor dem entscheidenden Moment.
Der spektakulärste Tag der Mission: Orion fliegt bis auf wenige Tausend Kilometer am Mond vorbei. Je nach Startdatum könnte die Crew einen neuen Rekord für die größte jemals von der Erde zurückgelegte Entfernung aufstellen und den aktuellen Rekord von rund 400.000 Kilometern brechen, der 1970 von der Apollo-13-Besatzung aufgestellt wurde.
Die Crew dokumentiert ihren Vorbeiflug am Mond mit Fotos und Videos. Besonders spannend ist der Flug auf der Rückseite des Mondes, der bis zu 50 Minuten ohne Funkkontakt zur Erde passiert.
Orion verlässt den Einflussbereich des Mondes. Wissenschaftler auf der Erde sprechen direkt mit der Crew über ihre Eindrücke von der Mondumrundung.
Ein weiteres Triebwerksmanöver richtet die Flugbahn auf den Heimweg aus. Danach haben die Astronauten erstmals etwas Freizeit und Erholungszeit.
Am achten Tag wird es wieder technisch: Die Crew testet, wie sie sich bei starker Strahlung, etwa durch Sonnenstürme, schützen kann. Dafür werden sie Vorräte und Ausrüstung von Orion nutzen, um einen Schutzraum zu bauen.
Außerdem übernehmen die Astronauten an diesem Tag selbst das Steuer. Sie testen, wie gut sich Orion manuell kontrollieren lässt, und führen zahlreiche Flugmanöver durch.










