In den Armen seines Gegners

US-Open-Überraschung weint nach Niederlage

09.09.2026 – 08:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Frances Tiafoe (l. im pinken Shirt) umarmt Alex Michelsen: Das Ende des Matches war emotional. (Quelle: IMAGO/Ella Ling/Shutterstock)

Alex Michelsen schlägt im Viertelfinale der US Open zum Sieg auf – und verliert am Ende. Ein emotionales Spiel für den 22-Jährigen.

Alex Michelsen hat bei den US Open sein bislang bestes Grand-Slam-Ergebnis knapp verpasst. Im Viertelfinale unterlag der 22-Jährige seinem Landsmann Frances Tiafoe mit 7:5, 6:3, 5:7, 3:6, 6:7 – obwohl er im fünften Satz bereits mit 3:0 geführt hatte. Im dritten Satz hatte er sogar mit einem Matchball die Chance auf den Sieg gehabt. Doch beim Stand von 5:4 zwei Doppelfehler. Er gab seinen Aufschlag ab und verlor den Durchgang noch.

Auch der vierte Satz ging an Tiafoe. Im fünften Satz führte er 3:0 – doch Tiafoe gewann den Tie-Break mit 10:6 und damit auch das Match. Für die Turnier-Überraschung Michelsen war es das Aus.

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Nach dem Schlusspunkt brach der 22-Jährige auf dem Platz in Tränen aus. Tiafoe nahm ihn in den Arm. Michelsen sagte: „Er ist ein toller Kerl, wie er mich in diesem Moment getröstet hat. Ich habe versucht, mich zusammenzureißen, und das ist mir nicht gut gelungen. Er hat viele nette, persönliche Dinge gesagt.“

Frances Tiafoe: Er freute sich sichtlich nach seinem Sieg bei den US Open. (Quelle: IMAGO/Susan Mullane/ISI Photos/imago)

Auch Tiafoe zeigte sich bewegt. „Als ich ihn umarmte, habe ich sofort gesehen, dass er weint. Ich weiß, wie weh das tut“, sagte der 28-Jährige. „Ich habe ihm gesagt: Du wirst hier noch so oft sein.“

Für Michelsen war es das erste Mal, dass er bei den US Open über die zweite Runde hinausgekommen ist. Tiafoe steht dagegen zum dritten Mal im Halbfinale – wartet aber noch auf sein erstes Grand-Slam-Finale. Als Weltranglistenzwölfter trifft er nun auf den Sieger aus der Partie zwischen dem Spanier Carlos Alcaraz und dem Amerikaner Ben Shelton.

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