US Open

Zverev wirft Schläger gegen die Wand – dann jubelt er trotzdem

Aktualisiert am 06.09.2026 – 07:27 UhrLesedauer: 3 Min.

Alexander Zverev: Nach zwei Fünf-Satz-Krimis zeigte er die erste starke Leistung. (Quelle: IMAGO/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH)

Alexander Zverev setzt sich gegen den chilenischen Profi Alejandro Tabilo durch. Für ihn geht es nun ins Achtelfinale.

Der Traum von seinem zweiten Grand-Slam-Titel lebt: Alexander Zverev hat sich in der dritten Runde der US Open gegen Alejandro Tabilo durchgesetzt und steht damit Achtelfinale. Gegen den chilenischen Profi siegte er 6:2, 7:6 (7:2) und 6:2 – und überstand dabei auch zeitweilige Frustmomente.

Im dritten Satz warf Zverev seinen Schläger wütend an die Wand hinter der Grundlinie im Arthur Ashe Stadium, durfte aber dank einer stabilen Leistung nach 2:25 Stunden Spielzeit um 1.09 Uhr jubeln. Für die ersten beiden Siege beim Grand-Slam-Turniere in New York hatte Zverev insgesamt noch neuneinhalb Stunden gebraucht. Nun sparte der 29-Jährige wertvolle Energie für das Achtelfinale gegen den an Nummer 21 gesetzten Italiener Luciano Darderi.

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Für Zverev war es der 16. Erfolg über einen Linkshänder in Serie. Wenige Stunden vor dem Spiel hatte er sich auch mit seinem Bruder Mischa, ebenfalls Linkshänder, zur Vorbereitung eingeschlagen.

Die Chance auf den zweiten Grand-Slam-Titel wird für den Sieger von Roland Garros dabei auch aufgrund der schwächelnden Konkurrenz immer größer. Am Samstag verabschiedeten sich sein amerikanischer Angstgegner Taylor Fritz und French-Open-Finalgegner Flavio Cobolli aus Italien als nächste Titelanwärter aus dem Turnier. Zuvor waren auch der an Nummer drei gesetzte Félix Auger-Aliassime aus Kanada und Novak Djoković früh gescheitert. Zudem fehlt Jannik Sinner als Weltranglistenerster verletzt.

So lief das Spiel

Da die Amerikanerin Iva Jovic für ihren Drei-Satz-Sieg über Alexandra Eala von den Philippinen zuvor mehr als drei Stunden gebraucht hatte, betrat Zverev erst um 22.35 Uhr den Platz. Die nächste lange Nachtschicht drohte. Seine beiden bisherigen Siege in diesem Turnier hatte er um 1.55 Uhr und 2.15 Uhr beendet.

Doch Zverev legte rasant los. Schon nach einer guten Viertelstunde und zwei Breaks hieß es 3:0, in nur 38 Minuten sicherte er sich den ersten Satz. Dabei machte der 1,98 Meter große Spieler kaum Fehler und konnte sich zudem auf seinen starken Aufschlag verlassen. Wenn er das erste Service ins Feld brachte, gewann er jeden Punkt.

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