Partnerschaft mit Musk-Firma
Telekom will Funklöcher mit Starlink-Satelliten beseitigen
02.03.2026 – 15:00 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Telekom will ihr Mobilfunknetz künftig per Satellitenkommunikation ergänzen. Dafür arbeitet das Unternehmen mit dem US-Anbieter Starlink zusammen.
Telekom-Kunden sollen bald auch dort Handyempfang haben, wo kein Mobilfunknetz verfügbar ist. Die Telekom setzt dafür auf Satelliten von Starlink, dem Satellitennetzwerk von Elon Musks Firma SpaceX. Das teilt die Telekom auf dem Mobile World Congress in Barcelona mit. Der Start sei für Anfang 2028 in Deutschland und anderen europäischen Ländern geplant.
Nach Angaben der Telekom soll die Technologie überall dort eingesetzt werden, wo der klassische Netzausbau an seine Grenzen stößt. Mit anderen Worten: Wo es geografisch oder wegen Naturschutzauflagen nicht möglich ist, einen flächendeckenden Netzausbau zu gewährleisten, sollen Satellitenverbindungen das Mobilfunknetz ergänzen.
Der Dienst läuft über das sogenannte MSS-Spektrum (Mobile Satellite Service) von Starlink. Kompatible Smartphones sollen sich automatisch und direkt mit den Satelliten verbinden können, wenn das Mobilfunksignal nicht verfügbar ist.
So sei die Verwendung von „Daten-, Sprach-, Video- und Messaging-Diensten“ auch außerhalb der klassischen Mobilfunkabdeckung möglich, so die Telekom. Die Zahl geeigneter Smartphones in Europa soll bis zum geplanten Start steigen.
Durch die zusätzliche Satellitenanbindung soll das Mobilfunknetz der Telekom widerstandsfähiger werden. Die Telekom verweist dabei auf Krisensituationen wie Naturkatastrophen oder längere Stromausfälle. In solchen Fällen könne die Satellitenverbindung eine zusätzliche Absicherung bieten, heißt es.











