Fahrbericht Kia Niro EV



Kia Niro EV

Bild: Illustration Helge Jepsen

Als reines Elektroauto ist der Kia Niro ein unaufgeregtes, aber bemerkenswertes Angebot. Der Verbrauch ist niedrig, wie auch relativ gesehen der Preis, sofern die Förderung berücksichtigt wird.

Das Elektroauto hat sich etabliert. Die Politik will es so, und sie bekommt es spätestens 2035 so. Stand jetzt. Doch was will der Kunde? Der greift, auch unterstützt durch reichlich Prämien, tatsächlich immer öfter zum Akku-Auto. In diesem Jahr waren bisher rund 15 Prozent aller Neuwagen in Deutschland rein elektrisch. Nun gehört Kia zu den Autoherstellern, die schon früh im Markt mitmischten, einst mit dem kantigen Kia Soul, später mit dem E-Niro, der seit 2018 zu haben ist. Schon seit 2016 gab es das kompakte SUV in einer Hybrid-Version und als Plug-in-Hybrid. An diesem Triumvirat hält Kia in der zweiten, aktuellen Generation des Modells fest. Die Preise für das 4,42 Meter lange Auto beginnen bei 30.690 Euro, als Plug-in kostet er 36.690 und als reines Elektroauto 47.590 Euro. Wovon freilich noch die Prämie abzuziehen ist.

Konsequent ist es, sich für den Elektriker zu entscheiden, der jetzt Niro EV heißt. 70 Prozent aller hierzulande bestellten Niro sind EV, nur zehn Prozent Hybride ohne Stecker. Den Kia-Kunden erwartet ein geräumiges Fahrzeug in einem schicken, wieder eher kantigen Kleid mit einem neu gestalteten Armaturenbrett mit großem, flachem Display und ordentlicher Verarbeitung. Die 65-kWh-Batterie liegt im Wagenboden, der Kofferraum ist auf stattliche 475 Liter gewachsen, nach dem Umlegen der asymmetrisch geteilten Rückbank steigt das rechnerische Ladevolumen auf 1400 Liter. Für das Verstauen der Ladekabel bietet sich der Frunk an, also das geschlossene Fach unter der Motorhaube.

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