Weihnachtspostamt Himmelpforten
Nicht nur Wünsche: Was Kinder dem Christkind anvertrauen
Aktualisiert am 06.12.2025 – 11:36 UhrLesedauer: 1 Min.
Im niedersächsischen Himmelpforten stapeln sich täglich bis zu 1.400 Weihnachtsbriefe. Neben Wunschzetteln erhalten Christkind & Co auch persönliche Briefe.
Jahr für Jahr schreiben Kinder auf der ganzen Welt dem Christkind oder dem Weihnachtsmann ihre sehnlichsten Wünsche für Heiligabend. Viele dieser Briefe landen im Postamt Himmelpforten. Dort werden sie von fleißigen Helfern gelesen und beantwortet.
Täglich gehen bis zu 1.400 Briefe aus ganz Deutschland in der niedersächsischen Gemeinde im Landkreis Stade ein. Doch es handelt sich nicht nur Briefe, in denen sich Kinder das neueste Spielzeugauto oder eine Playstation wünschen.
Zwar seien es überwiegend klassische Wunschzettel, die das Postamt erreichen, aber in manchen Briefen berichten Kinder auch von ihren Sorgen. „Da ist der Opa verstorben oder die Oma oder ein Geschwisterkind ist krank“, erklärt Wolfgang Dipper, stellvertretender Bürgermeister in der Gemeinde Burweg.
„Das wollen sie halt dem Weihnachtsmann mal mitteilen und der wird ihnen dann einige Genesungswünsche dazuschreiben“. Dipper hat selbst jahrelang als Postbeamter gearbeitet.
Die Aktion geht seit dem 28. November und findet in diesem Jahr bereits zum 63. Mal statt. Briefe können an die folgende Adresse geschickt werden: An das Christkind, 21709 Himmelpforten.
Außerdem freuen sich Weihnachtsmann, Christkind und seine Gehilfen über einen Besuch. Wer seinen Wunschzettel persönlich vorbeibringen möchte, erhascht einen Blick in die Schreibstube, in der seine Post beantwortet wird.
