Udo Wachtveitl
Münchener Tatort-Start: „Mia san Mia mag ich nicht besonders“
16.03.2026 – 05:34 UhrLesedauer: 1 Min.
Udo Wachtveitl kennt München wie kaum ein anderer. Nun erklärt der Tatort-Star, was hinter dem berüchtigten Münchner Grant wirklich steckt.
Udo Wachtveitl hat zu München eine klare Haltung. Im Gespräch mit der Abendzeitung erklärt der 67-jährige Tatort-Kommissar, was ihn an seiner Heimatstadt begeistert – und was ihn stört. Das Interview fand in einem Straßencafé in der Klenzestraße im Glockenbachviertel statt, einem seiner erklärten Lieblingsorte.
Den Münchner Grant deutet Wachtveitl als Stärke: „Ich neige dazu, ihn eher als Säureschutzmantel einer zarten Seele zu sehen.“ Die Grundfarbe Münchens beschreibt er so: „Man ist hier eigentlich ganz gern am Leben.“ Anders als in Berlin, wo die Stimmung seiner Beobachtung nach eher gedrückt sei.
Weniger gut kommt bei ihm eine andere Münchner Eigenheit weg: „Manchmal diese Mischung aus „Mia san mia‘ und einer gewissen Protzigkeit. Das mag ich nicht besonders“, sagt er. Den Stadtwandel hingegen sieht er gelassen:“„Es ist ungefähr so sinnvoll, sich darüber aufzuregen wie über die Schwerkraft.“
Auf die Frage, wie er München in einem Satz beschreiben würde, zitiert Wachtveitl Herbert Wehner: „Vielleicht kann man es abwandeln und sagen: ‚Ich liebe es, in München.'“










